Servicestelle internationale Jugendarbeit

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FSJ-Kultur

Was ist das FSJ Kultur

Seit 2001 könnt Ihr neben einem freiwilligen ökologischen und dem freiwilligen sozialem Jahr auch ein freiwilliges soziales Jahr Kultur machen.

Ausgangspunkt für das FSJ Kultur ist die Überzeugung, dass der Kulturbereich gut geeignet ist, Jugendlichen einen Gestaltungs- und Experimentierraum für bürgerschaftliches Engagement zu geben.

Das freiwillige Engagement bietet euch die Möglichkeit, Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Speziell Kulturarbeit in Museen und Theatern, für und mit Menschen mit Handicaps, in sozialen Brennpunkten und ländlichen Regionen, in Medientreffs und Kunstschulen, in Bibliotheken und Gedenkstätten, in Musikeinrichtungen oder soziokulturellen Zentren hält vielfältige Herausforderungen für euch bereit.

Mehr infos bekommt Ihr hier!

Hier findet Ihr ein paar aktuelle News aus dem Bereich FSJ-Kultur:

Praxis zeigt: „Kultur macht stark“ kommt an und gelingt in Zusammenarbeit aller Beteiligten | 22.11.2013

Jugendliche, die kürzlich erst nach Deutschland gekommen sind, lernen im Projekt „Mitmischen“ ihr neues Umfeld in Karlsruhe kennen und gestalten. Im Berliner MACHmit! Museum können Grundschüler/innen eine eigene Ausstellung konzipieren und durchführen. Den neuen Lebensabschnitt „Grundschule“ befahren Kinder in Barsinghausen mit selbstgestalteten „Vehikeln“. Die Beispiele zeigen: Das Programm „Kultur macht stark“ eröffnet neue, vielseitige und ideenreiche Zugänge zu Kunst und Kultur. Presseinformation, Remscheid, 22.11.2013: [ PDF | 2 Seiten | 200 KB ]

Anerkennung von hoher Stelle für Projekt in „Künste öffnen Welten“ | 21.11.2013

Das im BKJ-Programm „Künste öffnen Welten“ geförderte Projekt „Mein Schloss – Dein Schloss – Unser Schloss“, vertreten durch den Freundeskreis der Jugendkunstschule  Charlottenburg-Wilmersdorf e. V., hat am 8. November 2013 durch den Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf (Berlin), Reinhard Naumann, eine Urkunde überreicht bekommen. Auf diesem Wege wird von hoher kommunaler Stelle das Engagement der beteiligten Partner gewürdigt, die Kindern und Jugendlichen den sonst erschwerten Zugang zu ihrem Wohnumfeld, in diesem Fall zum Schloss Charlottenburg, mittels kulturell-künstlerischer Methoden erschließen. Mehr zum Projekt

Praxis zeigt: „Kultur macht stark“ kommt an und gelingt in Zusammenarbeit aller Beteiligten | 21.11.2013

Im Projekt „Mitmischen“ lernen Flüchtlinge und Migrant/innen in Karlsruhe ihr Umfeld kennen. Sie gestalten Dinge im öffentlichen Raum, mit denen sie sich wohlfühlen, sich mitteilen und spielen können. Im Berliner MACHmit! Museum können Schüler/innen der Erika-Mann-Grundschule neuerdings eine eigene Ausstellung konzipieren und durchführen. Den wichtigen neuen Lebensabschnitt „Grundschule“ befahren Kinder im niedersächsischen Barsinghausen mittels eines selbstgestalteten „Vehikels“. Kunstschule, Kita, Schule und Stadtteiltreff ermöglich, dass sie sich malend, zeichnend und bildhauerisch mit dem Thema Abschied und Willkommen auseinandersetzen. Diese Beispiele zeigen: Die mit dem vom Bundesbildungsministerium (BMBF) geförderten Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“  verbundenen Erwartungen, dass Kindern und Jugendlichen flächendeckend und passgenau neue kulturelle Bildungs- und Teilhabechancen eröffnet werden, werden erfüllt. Es wird deutlich, welche besonderen Qualitäten in der Zusammenarbeit unterschiedlicher Partner liegen und wie vielseitig und ideenreich Zugänge zu Kunst und Kultur auf lokaler Ebene eröffnet werden. Die ausführlichen Praxisbeispiele sind auf der Website von Künste öffnen Welten nachzulesen.

Neue Wege der Zusammenarbeit

Mit „Kultur macht stark“ übernimmt die Politik Verantwortung für gleichwertige Bildungschancen. Umgesetzt wird dieses Programm durch 35 Verbände und Initiativen auf Bundesebene, welche die Fördermittel an lokale Bildungsbündnisse weiterreichen. Träger und Einrichtungen, die entweder in der Zivilgesellschaft verortet sind oder durch Länder bzw. Kommunen öffentlich finanziert werden, unterstützen das Programm und beteiligen sich durch ihre Projekte, damit die Mittel fachgerecht für die Förderung der Kinder und Jugendlichen ausgegeben werden. Dr. Gerd Taube, Vorsitzender der BKJ, betont: „Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeit und ihrer Kompetenzentwicklung zu stärken – das nehmen die Träger der Kulturellen Bildung ernst. Sie nutzen ‚Kultur macht stark‘ in Ergänzung zu ihren bisherigen Angeboten, um neue Zielgruppen zu erreichen und neue Wege der Zusammenarbeit zu erproben, wie es das 2. Jugend-KulturBarometer fordert.“

Erprobungen für die Zeit nach Ende des Kooperationsverbots

Bildung geht alle an – deshalb ist die BKJ sehr froh, dass die Koalitionsverhandlungen zurzeit erkennen lassen, dass das Kooperationsverbot in Kultur- und Bildungsfragen fallen könnte. Die BKJ und ihre Mitglieder unterstützen dieses Ansinnen, denn in einem kooperativen Bildungs- und Kulturföderalismus muss die Verantwortung für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen und deren kulturellen Teilhabe- und Bildungschancen gemeinsam gestärkt werden
  • von Bund, Ländern und Kommunen,
  • von zivilgesellschaftlichen Verbänden, öffentlichen Trägern und staatlicher Verwaltung,
  • und den Feldern Jugend, Bildung, Kultur, Sozialarbeit.
Dieses Zusammenspiel wird gegenwärtig in „Kultur macht stark“ erprobt. Ein Lern- und Entwicklungsprozess ist dies für alle Seiten, eben weil die Aufgaben komplex sind und die Zusammenarbeit in dieser Dimension bisher noch in keinem Bundesprogramm Kultureller Bildung angegangen worden ist. „In diesem Programm liegt viel Potenzial, das bereits gehoben ist und das weiter Wirkung entfaltet, wenn alle Akteure im Dialog bleiben und die Anfangsschwierigkeiten im Sinne gemeinsamer Lösungen überwinden“, erklärt Taube. Die Zusammenarbeit kann und wird gelingen, wenn alle Beteiligten ihre Rollen einnehmen: Die Bundesbildungspolitik steht für die Rahmenbedingungen, die Umsetzungspartner (Verbände und Initiativen) für die Motivation und fachliche wie administrative Begleitung des Feldes, die lokale Ebene (Einrichtungen und Träger) für die konkrete Projektpraxis, Länder und Gemeinden für die unterstützende Verzahnung hin zu Programmen und Infrastrukturen.

Weitere Informationen

Ausführliche Praxisbeispiele aus „Künste öffnen Welten“ „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“: BMBF-Website zum Gesamtprogramm > „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“: Allgemeine Informationen Foto: Projekt „Mitmischen“, Henrike Plegge, fort-da

Piccolo Theater Cottbus sucht Theaterpädagog/in | 20.11.2013

Das Piccolo Theater Cottbus sucht eine/n Theaterpädagog/in als Elternzeitvertretung in Vollzeit vom 1. Februar 2014 bis voraussichtlich Mai 2015. Das Piccolo Theater ist das größte professionelle Kinder- und Jugendtheater im Land Brandenburg, die vielfältigen Angebote des Hauses sowohl im Schauspiel-, als auch im theaterpädagogischen Bereich sind regional und landesweit ausgerichtet. Geboten wird eine verantwortungsvolle Tätigkeit in einem sehr abwechslungsreichen Arbeitsfeld. Die Theaterpädagogische Abteilung des Piccolo Theaters umfasst siebenKinder- und Jugendtheatergruppen, zwölf Kinder- und Jugendtanzgruppen, Organisation und Durchführung von Theaterworkshops mit verschiedenen Gruppen und sozialen Einrichtungen, Vor-/Nachbereitung von professionellen Bühnenstücken, Planung und Durchführung von Multiplik-Workshops. Initiativ und selbständig verantwortet werden die gesamten theaterpädagogischen Aktivitäten des Hauses.

Aufgaben

  • Organisation und Koordination der Theaterpädagogischen Abteilung des Piccolo Theaters
  • Leitung des theater-/ tanzpädagogischen Teams
  • Leitung von zwei Theaterspielgruppen (Kinder und Jugendliche)
  • Konzeption und Durchführung von Theaterworkshops für Kitas und Schulklassen
  • Planung und Durchführung von Ferienfreizeiten
  • Vor- und Nachbereitung von Inszenierungen
  • Planung und Durchführung von Sonderveranstaltungen wie Premierenfeiern, Kinderfesten etc.
  • Planung und Durchführung von Theaterprojekten mit versch. Einrichtungen aus der Region
  • Netzwerk- und Kontaktpflege mit anderen Institutionen (Kitas, Schulen, soziale Einrichtungen, Hochschulen)

Voraussetzungen

  • Eine abgeschlossene Ausbildung im Bereich Theaterpädagogik oder ähnliche Fachrichtung
  • Mehrjährige, praktische Erfahrung im Bereich Theaterpädagogik möglichst in einem Theaterbetrieb
  • Begeisterung für die Vermittlung von theatralen Inhalten für ein junges Publikum
  • Sicheres Auftreten gegenüber Publikum, insbesondere Kindern, Lehrern und Erziehern etc.
  • Organisationsvermögen und Kontaktfreudigkeit
  • Führerschein Klasse B (PKW)
  • Überdurchschnittliches Engagement, Belastbarkeit, Selbständigkeit, Kreativität, Flexibilität und Teamgeist
Das Beschäftigungsverhältnis und die Vergütung erfolgen in Anlehnung an den NV Solo. Die Reisekosten zu den Vorstellungsgesprächen werden nicht erstattet.

Bewerbung

Bewerbungen bitte bis zum 17. Januar 2014 per E-Mail an: r.drogla@piccolo-cottbus.de Oder per Post an: Piccolo Theater gGmbH
Reinhard Drogla
Erich Kästner Platz / 03046 Cottbus

Ansprechpartnerin

Romy Brand
0355/289130314
r.brand@piccolo-cottbus.de

Ausschreibung: [ PDF | 2 Seiten | 157 KB ]

Deutscher Multimediapreis für Kinder und Jugendliche – MB21 verliehen | 20.11.2013

Bei der Verleihung am 16. November 2013 im Dresdner Kulturzentrum Scheune wurden 21 Projekte aus ganz Deutschland prämiert. Mehr als 1.300 Kinder und Jugendliche hatten sich um den Deutschen Multimediapreis beworben. Das diesjährige Spektrum ist vielfältig: Überzeugt haben unter anderem ausgefeilte Games und ein selbstgebauter Roboter, ein YouTube-Kanal mit Mathe-Songs, faszinierende Medien-Installationen zum Anschauen und Ausprobieren und aufwendig gestaltete Animationsfilme. Regina Kraushaar, Abteilungsleiterin des Referats „Jugend und Medien“ beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, eröffnete die Preisverleihung mit einem Grußwort und überreichte den Sonderpreis ihres Ministeriums zum Thema „Transformer“. Die weiteren Preise wurden in den Altersklassen Vorschule, 7–10, 11–15, 16–20 und 21–25 Jahre sowie in den Kategorien Creative Mobile, Medienkunst, DigitalARTisten und Games verliehen. Regina Kraushaar ist überzeugt: „Die ausgezeichneten Beiträge zeigen, wie kreativ, individuell und selbstbewusst Kinder und Jugendliche ihren Ideen und Themen Ausdruck verleihen können. Mit der Förderung des Deutschen Multimediapreises möchte das  Bundesjugendministerium diesen jungen Talenten eine öffentlichkeitswirksame Plattform bieten und Anreize für neue kreative Projekte im Bereich der Medienpädagogik schaffen.“ Der Deutsche Multimediapreis MB21 wurde vor 15 Jahren gegründet und zählt zu den bedeutendsten Wettbewerben für Kinder und Jugendliche. Er ist eine Initiative im Rahmen des Dialog Internet. Gefördert wird MB21 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Landeshauptstadt Dresden sowie weiteren Partnern. Der Wettbewerb wird gemeinsam vom Medienkulturzentrum Dresden und dem Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) ausgerichtet. Weitere Informationen

Seminarprogramm „Kultur & Management“ 2014 | 19.11.2013

Das Kulturbüro Rheinland-Pfalz hat sein Seminarangebot „Kultur & Management“ für das erste Halbjahr 2014 mit zahlreichen neuen Themen herausgebracht. In den Seminaren geht es schwerpunktmäßig um die Finanzierung kultureller Arbeit, Marketing und PR, Recht, Verwaltung und Rhetorik. Die knapp 30 ein- oder zweitägigen Seminare richten sich an Mitarbeiter/innen, die in der Kulturvermittlung oder im Organisations-, Verwaltungs- und Managementbereich von Kultureinrichtungen, also Kulturzentren, -ämtern, -büros, -vereinen, -initiativen, Theatern, Orchestern, Kleinkunstbühnen, Festivalveranstaltern etc., tätig sind bzw. in das Berufsfeld Kultur einsteigen wollen. Genauso interessant ist es aber auch für Künstler/innen, die sich am Markt etablieren oder behaupten wollen. Die Seminare laufen nicht nur in Rheinland-Pfalz, sondern auch im angrenzenden Baden-Württemberg und im Saarland. Kooperationspartner für die Seminare in Baden-Württemberg ist der dortige Landesverband für Soziokultur und im Saarland das Kulturamt St. Ingbert. Die Seminare sind offen für alle Interessierten, auch über die südwestlichen Bundesländer hinaus. Im Rahmen des rheinland-pfälzischen und saarländischen Bildungsfreistellungsgesetzes kann für die Seminare beim Arbeitgeber Bildungsurlaub beantragt werden. Die meisten Seminare sind auch als Lehrerfort- und -weiterbildung anerkannt.

Bestellung des gedruckten Programms

telefonisch unter 02621.62315-0

Weitere Informationen

Seminarprogramm online  Kulturbüro Rheinland-Pfalz der LAG Soziokultur und Kulturpädagogik Rheinland-Pfalz

Bibliotheken verteilen „Lesestart“-Sets | 19.11.2013

4500 Bibliotheken verteilen seit dem 18. November 2013 bundesweit die von der Stiftung Lesen bereitgestellten Lesestart-Sets. Damit machen nach Angaben des deutschen Bibliotheksverbands zahlreiche neben- und ehrenamtlich geführte und nahezu jede hauptamtlich geleitete öffentliche Bibliothek in Deutschland bei der Initiative für Eltern und ihre dreijährigen Kinder mit und tragen das Vorleseprojekt direkt zu den Familien. Die Initiative Lesestart bietet den Bibliotheken Webinare rund um die Themen „Lesestart“ und „Frühkindliche Leseförderung in der Bibliothek“ an. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte und von der Stiftung Lesen umgesetzte Programm „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“ will Väter und Mütter zum Vorlesen motivieren und Kinder auf diese Weise frühzeitig mit Büchern und Sprache in Kontakt bringen. Davon sollen insbesondere Kinder profitieren, die in einem bildungsbenachteiligten Umfeld aufwachsen oder denen wenig vorgelesen wird. Ihr erstes von insgesamt 4,5 Millionen Lesestart-Sets erhielten die Eltern einjähriger Kinder bei der U6-Untersuchung von ihrem Kinderarzt. Jetzt werden die zweiten Sets in den Bibliotheken verteilt. Zum Auftakt der Aktion übergab die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Johanna Wanka, in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin „Lesestart“-Sets an Kinder und ihre Eltern.

Weitere Informationen

Lesestart: Drei Meilensteine für das Lesen Webinare für Bibliotheken Pressemitteilung des dbv > dbv > Stiftung Lesen

Evaluation in Kultur und Kulturpolititk | 19.11.2013

In Zeiten verstärkter Sparzwänge sieht sich die Kultur einem steigenden Legitimationsdruck ausgesetzt. Evaluationen werden jedoch nicht nur zu dem Zweck der Rechenschaftslegung durchgeführt, sondern vor allem auch um Managemententscheidungen auf eine sichere Datenbasis zu stellen und um Lern- und Entwicklungspotenziale zu erschließen. Während in der Auswärtigen Kulturpolitik bereits seit Jahren Evaluationen eine „evidence based policy“ unterstützen sollen, tut sich die deutsche Kulturpolitik deutlich schwerer mit diesem Instrument: Auch wenn es im Bereich von Ausstellungen und der Besucherforschung schon eine Reihe von Evaluationen gibt, kann keinesfalls von einer übergreifenden Evaluationskultur gesprochen werden. Ziel dieses Buches ist es, das in der Evaluation im Kulturbereich vorhandene Know-how im Sinne einer Bestandsaufnahme zu bündeln und zu systematisieren – und zwar sowohl auf theoretischer Ebene als auch in der praktischen Anwendung. Hennefeld, Verena/Stockmann, Reinhard (Hrsg.) (2013): Evaluation in Kultur und Kulturpolititk. Eine Bestandsaufnahme. Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung Band 11. Münster, New York, München, Berlin
ISBN 978-3-8309-2819-5
29,90Euro Weitere Informationen und Bestellmöglichkeit

Tanztreffen der Jugend | 18.11.2013

Die Berliner Festspiele, Veranstalter von renommierten Wettbewerbe wie „Theatertreffen der Jugend“, „Treffen junge Musik-Szene“ und „Treffen junger Autoren“, organisieren erstmals auch ein „Tanztreffen der Jugend“: Es findet vom 27. August bis 1. September 2014 statt. Das Tanztreffen der Jugend will den aktuellen Entwicklungen und vielfältigen Bemühungen Rechnung tragen, Tanz als eigene Kunstform innerhalb der Kulturellen Bildung zu etablieren und Tanz mit jugendlichen Amateuren im künstlerischen Kontext zu verorten. Ähnlich wie das Theatertreffen der Jugend soll es zu einem Schaufenster und Impulsgeber für die Arbeit mit Jugendlichen werden und dabei sowohl Ensembles aus Schulen, freie Gruppen bis hin zu institutionell bereits angebundenen Ensembles einbeziehen. Der Austausch zwischen den teilnehmenden Jugendlichen als auch deren pädagogischen-künstlerischen Leitern und Choreografen steht im Mittelpunkt des Treffens.

Einsendeschluss

24. März 2014

Weitere Informationen

Ausschreibung „Tanztreffen der Jugend 2014“: [ PDF | 2 Seiten | 2,34 MB ] Weitere Informationen

Deutscher Jugendfotopreis 2014 | 18.11.2013

Das Kinder - und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) hat den Deutschen Jugendfotopreis 2014 ausgeschrieben. Junge Leute bis 25 Jahre sind aufgerufen, Bilder einzureichen, die ihre eigene Sicht der Dinge festhalten. Zu gewinnen gibt es Preise im Gesamtwert von mehr als 15.000 Euro. Der Wettbewerb wird vom  KJF im Auftrag des Bundesjugendministeriums veranstaltet. Einsendeschluss ist der 1. März 2014.

Jahresthema „Draußen vor der Tür“

Damit alle Teilnehmer/innen eine faire Chance haben, werden die Bilder in vier Altersgruppen bewertet (bis 10, 11–15, 16–20, 21–25 Jahre).  Bei dem zusätzlichen Jahresthema „Draußen vor der Tür“ steht die eigene Umgebung im Mittelpunkt. „Nach draußen zu schauen und dabei Neues zu entdecken, kann spannende Erfahrungen bieten“, so Hans-Georg Wicke, Leiter von „JUGEND für Europa“, dem Stifter der Preise im Jahresthema.

Auf Fotosafari in Games

Wer sich für Bild-Erfindungen an der Schnittstelle von Fotografie, Grafik und Design  interessiert, liegt beim Deutschen Jugendfotopreis ebenfalls richtig. Die Wettbewerbskategorie „Next Level“ bietet ein Forum für mediale Grenzgänge und digitale Fotokunst. Dazu zählen auch mit dem Computer hergestellte fotorealistische Bilder oder virtuelle Fotografien in Games. Die Preise in dieser Kategorie verleiht das nordrhein-westfälische Jugendministerium.

Preise für Schulprojekte

Ausgestellt werden die besten Bilder des Deutschen Jugendfotopreises auf der, der größten Messe für Fotografie, der photokina vom 16. bis 21. September 2014 in Köln. Dort findet auch die Preisverleihung statt. Auf die Gewinner warten über 50 Preise, darunter auch die Auszeichnungen des Photoindustrie-Verbandes für die besten schulischen Fotoprojekte.

Weitere Informationen

Deutscher Amateurtheaterpreis amarena 2014 | 18.11.2013

Neue Impulse, künstlerischen Dialog und eine öffentliche Würdigung der besonderen Qualität des nicht-professionellen Theaters verspricht der Wettbewerb um den Deutschen Amateurtheaterpreis „amarena 2014“. Der Bund Deutscher Amateurtheater schreibt zum dritten Mal die bundesweite Initiative für herausragende und modellhafte Inszenierungen aus. Bis zum 7. Februar 2014 können sich nicht-professionelle Ensembles in fünf Sparten bewerben. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert, eine Mitgliedschaft im BDAT ist nicht Voraussetzung für eine Teilnahme. Ausgeschrieben wird der Preis in den Kategorien „Schauspiel“, „Kinder- und/oder Jugendtheater“, „Seniorentheater“, „Mundart und Volkstheater“ und „Offene Theaterformen“.  Die Jury setzt sich aus Expertinnen und Experten des Theaters und der Theaterpädagogik zusammen. Die Gewinner werden vom 11. bis 13. September nach Ransbach-Baumbach (Rheinland-Pfalz) eingeladen, um ihre preisgekrönten Inszenierungen vorzustellen und die Auszeichnungen entgegen zu nehmen. Kooperationspartner ist der Landesverband Amateurtheater Rheinland-Pfalz.

Weitere Informationen

Ausschreibung > BDAT

„Pädi 2013“ prämiert Innovative Apps, kreative Websites und gute Spiele | 18.11.2013

Eine interessante Entwicklung spiegelt sich in der Gewinnerliste des Interaktiv-Preises „Pädi 2013“: Mobile Medien besitzen derzeit das größte Innovationspotential; unter den sechs Gewinnern befinden sich gleich vier Apps. In der Kategorie „Kinder“ gewann die Website www.multiverso.de von Multiversomedia den Pädi in Gold, Silber ging an die App „PlayArt“ von Tapook und Bronze an die App „Foldify“ von Pixle. In der Kategorie „Jugendliche“ wurden die Apps „The Room“ (Fireproof Games, Gold) und „Quell Memento“ (Fallen Tree Games, Bronze) sowie das Computerspiel „Tiny and Big: Grandpa's Leftovers“ (Black Pants Studio, Silber) prämiert. Ein Sonder-Pädi wurde an das Angebot „Actionbound“ vergeben, weitere Produkte wurden mit Gütesiegeln ausgezeichnet. Die Preisträger wurden 12. November 2013 vor 400 Gästen im Münchner Kulturzentrum Gasteig geehrt. Der Pädi wird seit 1998 jährlich von der medienpädagogischen Facheinrichtung SIN - Studio im Netz verliehen. Mit dem Pädi werden multimediale Produkte ausgezeichnet, die Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit nutzen. Der Preis ist eine ideelle Auszeichnung für die Hersteller und gleichzeitig eine medienpädagogische Unterstützung für Eltern, die nach pädagogisch empfehlenswerten Medienprodukten für ihre Kinder suchen. In diesem Jahr wurden erstmals in der 16-jährigen Geschichte des Pädi weniger Computerspiele ausgezeichnet, dafür deutlich mehr Applikationen für Smartphones und Tablets als in den Vorjahren. Hans-Jürgen Palme, geschäftsführender Vorstand des SIN - Studio im Netz e. V., erläuterte dazu: „Innovationen im Medienangebot für Kinder und Jugendliche sind derzeit vor allem im Bereich mobiler Medien zu beobachten. Die Entwickler von Apps beweisen derzeit viel Experimentierfreude und großes Innovationspotential, deshalb konnte unsere Jury in diesem Jahr viele spannende Apps für Tablets und Smartphones mit einem Pädi würdigen.“ Weitere Informationen <xml></xml>

Deutschland wieder Mitglied im UNESCO-Exekutivrat | 18.11.2013

Deutschland wurde auf der 37. UNESCO-Generalkonferenz am 13. November 2013 in Paris für vier Jahre in den Exekutivrat der UNESCO gewählt und hat damit erneut Gelegenheit, die internationale Politik für kulturelle Vielfalt und nachhaltige Entwicklung an wichtiger Stelle mitzugestalten. Die Bundesrepublik erhielt 165 von 182 abgegebenen Stimmen. Deutschland ist damit nach zwei Jahren Abwesenheit wieder Mitglied im Aufsichtsorgan der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Von den 58 Sitzen des Exekutivrats wurden insgesamt 27 Sitze neu besetzt. Der Exekutivrat ist verantwortlich für die Überwachung des UNESCO-Programms zwischen den Generalkonferenzen. Er tagt zwei Mal im Jahr für rund drei Wochen und bereitet die Generalkonferenz vor, prüft die Umsetzung der Arbeitsprogramme und den Haushaltsplan. Der Exekutivrat schlägt zudem den UNESCO-Generaldirektor vor. Die Bulgarin Irina Bokova wurde gestern von der Generalkonferenz für eine zweite Amtszeit von vier Jahren gewählt. Seit 1954 ist Deutschland fast kontinuierlich im Exekutivrat vertreten. Die UNESCO war nach Ende des Zweiten Weltkriegs eine der ersten internationalen Organisationen, in der die Bundesrepublik Mitglied wurde. Heute ist Deutschland einer ihrer größten Beitragszahler. Neben der Deutschen UNESCO-Kommission arbeiten die 38 deutschen Welterbestätten, 210 UNESCO-Projektschulen, 15 Biosphärenreservate und zehn UNESCO-Lehrstühle in internationalen Netzwerken der UN-Organisation mit.

Weitere Informationen

Deutsche UNESCO-Kommission: Über die UNESCO

Tagung „BNE – vielfältige Wege in die Praxis“ | 18.11.2013

 Wie kann die konkrete Umsetzung von „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) aussehen? Wo sind Erfolge zu verzeichnen? Die Deutsche Gesellschaft Bildung für nachhaltige Entwicklung e.V. (DGBNE) lädt ein, am 6. Und 7. Dezember 2013 in Hannover diese Fragen im Austausch mit BNE-Praxiserfahrenen und Praxis-Neulingen zu diskutieren. Ermöglicht werden Einblicke in BNE-Projekte und das Kennenlernen und Ausprobieren bewährter Praxismethoden für verschiedene Adressaten.

Teilnahmegebühr

60 Euro

Anmeldung

Bis zum 22. November 2013 unter kontakt@dgbne.de Programm:  [ PDF | 4 Seiten | 368 KB ]

Fachtagung „Mind the gap!“ – Zugangsbarrieren zu kulturellen Angeboten und Konzeptionen niedrigschwelliger Kulturvermittlung | 18.11.2013

Bei einer Fachtagung am 9. und 10. Januar 2014 im Deutschen Theater in Berlin geht es um die Frage, wie Barrieren der Nutzung (hoch-)kultureller Angebote abgebaut werden können. Deutschland ist geprägt durch eine der vielfältigsten Kulturlandschaften Europas. Dennoch erreichen kulturelle Angebote vor allem der öffentlich geförderten Hochkultureinrichtungen nur einen kleinen, meist hochgebildeten und finanziell gut situierten Teil der Gesellschaft. Worin bestehen die Barrieren der Nutzung (hoch-) kultureller Angebote bei unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen? Warum besuchen z. B. gerade junge Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund aus nicht westlichen Herkunftsländern, Menschen mit Behinderung und viele Menschen mit geringen Einkünften klassische Kultureinrichtungen besonders selten? Welchen Beitrag kann Kulturvermittlung leisten, um „Schwellen“ bei Menschen abzubauen, die bislang keinen Zugang zu kulturellen Einrichtungen gefunden haben? Welche Formen von Kulturvermittlung sind geeignet, öffentlich geförderte Kulturinstitutionen zu partizipativen und Gemeinschaft stiftenden Orten für ein vielfältiges Publikum zu machen?

Diese Fragen stehen im Zentrum unserer Tagung, zu die Veranstalter, das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und die Kulturloge Berlin sowie die Kooperationspartner Deutsches Theater Berlin, die Kulturpolitische Gesellschaft e. V. und der Paritätische Wohlfahrtsverband Landesverband Berlin e. V. herzlich einladen.

Anmeldeschluss

31. Dezember 2013 Weitere Informationen

Premiere „Wie du mich bewegst“ – ein junger Film über Kulturelle Bildung | 18.11.2013

Im Sommer 2013 haben sechs junge Menschen einen Dokumentarfilm gedreht über das, was andere Kulturelle Bildung nennen. Der Film feiert am 20. Dezember 2013, 17 Uhr, im Filmforum NRW im Museum Ludwig in Köln Premiere. Der Eintritt ist kostenlos. Begleitet wurden die jungen Projektteilnehmerinnen von einer Filmemacherin und einem Medienpädagogen. Herausgekommen ist ein Film über junge Menschen, die tanzen, Theater spielen, malen, Graffitikünstler sind oder ein Musikfestival organisieren, aber auch über eine Reise, über merkwürdige Begegnungen, berührende Geschichten und verrückte Ideen. Ein Film der ganz anderen Art über Kulturelle Bildung, der aus einem subjektiven Blickwinkel das wahre Leben hinter dem abstrakten Begriff zeigt. Entstanden ist der Film in einem medienpädagogischen Projekt, initiiert von der BKJ und realisiert in Kooperation mit dem jfc Medienzentrum Köln, gefördert durch den Fonds Soziokultur und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die BKJ schafft damit in ihrem Jubiläumsjahr eine Gelegenheit, bei der nicht - wie sonst - Fachkräfte und Bildungsreferent/innen die Potenziale und Gelingensbedingungen Kultureller Bildung thematisieren, sondern die, die es betrifft - und zwar vor und hinter der Kamera.

Weitere Informationen

„Wie du mich bewegst“ – die Filmcrew im Interview „Mim Schneider und die Kultur“ – Porträt eines Filmcrew-Mitglieds jfc Medienzentrum Köln: „Roadmovie geht in den Schnitt“

Theatertreffen der Jugend | 15.11.2013

Das Theatertreffen der Jugend 2014 findet vom 30. Mai bis zum 7. Juni 2014 statt. Dafür sucht der Ausrichter, die Berliner Festspiele, wieder Theaterproduktionen von und mit Jugendlichen, bei denen die Akteure eigene Themen finden und sie kreativ umsetzen, Haltungen ausdrücken und dafür auf der Bühne eine bewusste künstlerische Form finden. Der Bundeswettbewerb Theatertreffen der Jugend richtet sich an jugendliche Theatergruppen: Theater-AGs, Darstellendes Spiel-Kurse, freie Gruppen, Jugendtheaterclubs und andere Spielgruppen mit ihren Inszenierungen – unabhängig davon, ob sie auf eine Klassikervorlage, recherchiertes oder biografisches Material zurückgreifen. Die Preisträgerinnen und Preisträger des Wettbewerbs werden Ende März 2014 bekannt gegeben und vom 30. Mai bis 7. Juni 2014 zum Treffen nach Berlin eingeladen.

Einsendeschluss

10. Februar 2014

Weitere Informationen

Ausschreibung „Theatertreffen der Jugend 2014“: [ PDF | 2 Seiten | 3,44 MB ] Weitere Informationen, Berwerbungsbogen etc.

Projekte im BKJ-Programm „Künste öffnen Welten“ werden qualifiziert | 15.11.2013

Mit dem Programm „Kultur macht stark“ ist neben der finanziellen Förderung der lokalen Bildungsbündnisse auch eine fachliche Qualifizierung verbunden. Die Akteure werden darin unterstützt, ihre kulturpädagogischen Projekte auf bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche auszurichten und nachhaltige Konzepte der Ansprache und Einbindung, aber auch der Bündnispartnerschaft, zu entwickeln. Gut 180 Bündnisse für Bildung, die aktuell eine Förderung im BKJ-Förderprogramm „Künste öffnen Welten“ erhalten, waren und sind deshalb eingeladen, an unterschiedlichen Programmschulungen teilzunehmen. Die Projektpraxis innerhalb von „Künste öffnen Welten“ ist vielfältig, eröffnet dieses Programm doch Zugänge für alle Sparten und für unterschiedliche Konzeptideen. Bindende Ideen sind einerseits die sozialräumliche Öffnung der Projekte und Partnerschaft sowie die Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen und Schulen, anderseits geht es um pädagogische Gesamtkonzepte mit Kunst und Kultur, die mittelfristig tatsächlich Teilhabe- und Bildungschancen unterstützen. Die BKJ möchte mit ihren Angeboten zur Programmschulung diese Vielfalt abbilden. In einem ersten Zyklus von Oktober 2013 bis Januar 2014 finden fünf Qualifizierungstage an unterschiedlichen Standorten statt, die sich dem Thema „Professionelle Zusammenarbeit erfolgreich gestalten“ widmen und danach fragen, wie sich die Bündnispartner aufeinander abstimmen müssen, damit ihre Kompetenzen zur Geltung kommen können und ihre Ressourcen sinnvoll eingebracht werden. Ein anderes Format sind zweitägige Workshops, die ein praktisches Thema vertiefend beleuchten:

„Stigma // Chance?“

Kulturelle Bildung muss diversitätsbewusste Ansätze verfolgen. Doch wo verorten sich Einrichtungen und (Kultur-)Pädagogen/-innen im Spannungsfeld von Interkultur, Multikultur, Transkultur? Welchen Bezug hat dieses Spannungsfeld zur Arbeit mit bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen? Wie muss kulturpädagogische Praxis gestaltet sein, dass sie Kinder und Jugendliche anspricht, ohne Stereotype zu reproduzieren und ohne sie auf ein Merkmal ihrer Persönlichkeit zu reduzieren?

„Stärken Sichtbar Machen“

Kompetenzen und Kompetenzreflexion beeinflussen immer mehr kulturpädagogische Projekte mit bildungsbenachteiligten Zielgruppen. Doch wie kann man deren Stärken eigentlich erkennen und für Dritte sichtbar machen? Und durch was können sie gezielt gefördert werden? Wie manifestiert sich „Stärkenorientierung“, also eine den Leistungen der Kinder und Jugendlichen grundsätzlich positiv gegenüberstehende Haltung?

„Plattes Land?!“

Die Aufgabe, bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche zu erreichen, scheint im strukturschwachen ländlichen Raum besonders groß. In welcher besonderen Lebenssituation befinden sich bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche im ländlichen Raum? Wo finden sich hier geeignete Allianzen und Partner aus Kultur, Sozialraum und Bildung? Gibt es besondere Herausforderungen für die Zusammenarbeit in räumlich größeren Sozialräumen? Ist es ein Vorteil, dass jeder jeden kennt?
Die Resonanz auf diese Angebote ist sehr groß. Die lokalen Bündnispartner nehmen die Impulse – so die ersten Erfahrungen – sehr gern an. Viele der Inhalte berühren Grundsatzfragen des Selbstverständnisses und der Professionalität in Kulturvereinen und -einrichtungen, aber auch pädagogischer Konzepte für Kinder und Jugendliche, die es schwerer in ihrer Bildungsbiografie haben und erstmals ganz ins Zentrum der kulturpädagogischen Angebote rücken.

Weitere Informationen

Künste öffnen Welten: Qualität und Begleitung

Qualitätsoffensive im Bundesfreiwilligendienst | 15.11.2013

Zusehends gewinnt der Bundesfreiwilligendienst (BFD) für Menschen ab 27 Jahren, wie ihn die BKJ mit ihren Partnern umsetzt, an Kontur. Doch während die Entwicklung  eigener Qualitätsstandards im  Trägerverbund Freiwilligendienste Kultur und Bildung voranschreitet, ist es für andere Zentralstellen schwer, die entsprechende Qualität zu gewährleisten. Daher ist es den zivilgesellschaftlichen Zentralstellen besonders wichtig, dass die Richtlinie für die pädagogische Begleitung von Freiwilligen im Bundesfreiwilligendienst vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) im Entwurf vom Juni 2013 die pädagogische Arbeit von Einsatzstellen und Trägern insbesondere außerhalb der Seminarkontexte erfasst. Um auch die Qualität für ältere Menschen im BFD zu sichern, sind die zivilgesellschaftlichen, verbandlichen Zentralstellen zusätzlich aktiv geworden und haben ein Papier zur Qualitätsoffensive erarbeitet und verabschiedet, um die Kürzung der Zuschüsse in der Begleitung lebensälterer Freiwilliger – wie vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) zum 1. Januar 2013 vorgenommen – rückgängig zu machen. Neben Kostenaufstellungen, u. a. aus dem Trägerverbund Freiwilligendienste Kultur und Bildung, aus denen hervorgeht, dass für diese Freiwilligengruppe keineswegs von einem finanziellen Minderbedarf ausgegangen werden kann, zeigen die BKJ und die weiteren zivilgesellschaftlichen Zentralstellen auf, dass die Begleitung der Lebensälteren ein eigenes Bildungscurriculum erfordert, dass viel stärker als bei den Jugendlichen auf selbstverantwortete Bildungsangebote setzt. Die Abstimmung zwischen dem BMFSFJ und dem Finanzministerium ist noch für dieses Jahr angekündigt worden. Auch wenn eine Rücknahme der Entscheidung stärker an politischen denn an Sachargumenten hängt, haben die zivilgesellschaftlichen Zentralstellen gemeinsam eine fachliche Begründung für die qualitätsvolle Ausgestaltung der Begleitung Lebensälterer geliefert.

Weitere Informationen

Papier zur „Qualitätsoffensive Bundesfreiwilligendienst 27plus“: [ PDF | 5 Seiten | 110 KB ] Bundesfrewilligendienst Kultur und Bildung 27plus

Tagung „Remapping Kultur – Postmigrantische Realitäten in Kulturbetrieb und Gesellschaft“ | 14.11.2013

Eine Tagung in der Evangelische Akademie Loccum widmet sich vom 6. bis 8. Dezember 2013 dem kulturellen gesellschaftlichen Wandel durch (Post-)Migration. Während die gesellschaftliche Debatte in der Regel von der Dichotomie „mit“ und „ohne Migrationshintergrund“ geprägt ist, wird diese Unterscheidung auf dem künstlerischen Feld zunehmend unwichtiger. Kunstproduktionen durchbrechen eindimensionale, auf nationale Herkunft fixierte Identitätszuschreibungen und öffnen den Blick für Neuorientierungen und simultane Zugehörigkeiten, die unsere gesellschaftliche Realität ausmachen. So entstehen neue Narrative, die ein neues Selbstbild der Gesellschaft befördern können. Sind Kulturproduktionen, zumindest einige, längst weit kosmopolitischer als der politisch-soziale Diskurs? Wie kann diese Entwicklung aber stärker auf das gesellschaftliche Selbstbild in Deutschland wirken? Wie verändern sich die Konzepte von Nation und Identität? Welche neuen Narrative müssen in den gesellschaftlichen Diskurs eingebunden werden und welche Rolle spielt der Kulturbetrieb dabei? Welche kulturpolitischen Strategien sind dazu geeignet, neue Narrative nicht nur in einen kulturellen, sondern auch in einen gesellschaftlichen Mainstream zu verankern? Kann das kulturelle System dabei als Transmissionsriemen dienen? Auf der Tagung soll erkundet werden, inwieweit das künstlerische Feld als Labor dieser Prozesse ein gesellschaftliches Umdenken befördern kann. Programm und Anmeldung

Conference "Quality Now! Arts and Cultural Education to the Next Level" | 14.11.2013

Policy makers, researchers and professionals in the field of cultural education are invited to attend the conference "Quality Now! Arts and Cultural Education to the Next Level", a European conference about the quality of arts education in primary schools on 12-14 February 2014 in Amsterdam, The Netherlands.This conference is organised by the Dutch Ministry of Culture, Education and Science, The National Centre of Expertise for Cultural Education and Amateur Arts (LKCA), The Cultural Participation Fund (FCP) and the City of Amsterda How do we improve the quality of arts and cultural education in primary schools? What does this mean for the curriculum and for teachers? These are the questions that policymakers and professionals from the fields of education and science in EU member states will tackle at "Quality now! Arts and Cultural Education to the Next Level". What is the state of arts and cultural education in primary schools in EU member states? What needs to be done to enhance and safeguard the quality? These questions are central at the Quality Now! conference. They will be approached from two angles: the design and implementation of the school curriculum (continuous learning lines) on the one hand and the expertise of class teachers and subject teachers on the other. More information and registration

Binationales Förderprogramm „Jonge Kunst“ | 14.11.2013

Der deutsche „Fonds Soziokultur“ (Bonn) und der niederländische „Fonds für Cultuurparticipatie“ (Utrecht) haben die Verlängerung ihrer Zusammenarbeit bei der Förderung grenzüberschreitender Projekte vereinbart. So soll die Zusammenarbeit zwischen deutschen und niederländischen kulturellen Akteuren befördert werden, die Interesse daran haben, mit und für junge Menschen Projekte zu entwickeln. Die Antragsfrist für die Einsendungen endet am 1. Dezember 2013. Kulturelle Initiativen und Einrichtungen aus beiden Ländern, die mit jungen Menschen Projekte/Produktionen realisieren möchten, sind eingeladen, sich um Fördermittel zu bewerben. Sie sollen gemeinsam Partnerprojekte entwickeln und dafür dann gemeinsam einen Förderantrag formulieren. Aus haushaltsrechtlichen Gründen müssen diese Anträge getrennt eingereicht werden; von dem/den niederländischen Partner/n in niederländischer Sprache beim Fonds voor Cultuurparticipatie und von dem/den deutschen Partner/n in deutscher Sprache beim Fonds Soziokultur. Eine gemeinsame deutsch-niederländische Vergabejury wird voraussichtlich Ende Januar 2014 tagen und die Förderprojekte auswählen. Die Projekte sollen nicht vor dem 1. März 2014 beginnen; sie müssen nicht bis zum 31.12. 2014 abgeschlossen sein, sondern können, sofern dies im Interesse einer sorgfältigen Planung des Vorhabens erforderlich ist, noch im Jahr 2015 weitergeführt werden. Die Fördersumme pro Kooperationsprojekt soll zwischen 5.000 Euro und maximal 25.000 Euro betragen (als gemeinsamer Betrag beider Fonds) und in der Regel auf 50 Prozent der voraussichtlichen Gesamtkosten begrenzt sein. Neben der möglichen Bereitstellung eigener Mittel müssen sich die Projektpartner also noch um weitere Drittmittel bei deutschen und niederländischen Fördereinrichtungen, Stiftungen, Sponsoren etc. bemühen. Alle geförderten Projektträger müssen zu gegebener Zeit einen gemeinsamen Verwendungsnachweis für die Projekteinnahmen und -ausgaben erstellen und diesen sowohl beim Fonds Soziokultur als auch beim Fonds voor Cultuurparticipatie vorlegen. Weitere Informationen

Übersicht über Länderprogramme für Kulturschulen | 14.11.2013

Immer mehr Bundesländer entwickeln Landesprogramme, die eine strukturelle Verankerung Kultureller Bildung in Schulen und somit eine kulturelle Schulentwicklung unterstützen. Auf ihrer Website informiert die Fachstelle „Kultur macht Schule“ über diese Aktivitäten und regt damit einen bundesweiten Fachaustausch an. Hinter den Länderaktivitäten steckt die Frage, wie für möglichst vielen Kinder und Jugendliche die Teilhabe an Kunst und Kultur ermöglicht werden kann. Kinder und Jugendliche verbringen einen erheblichen Anteil ihres Alltags in der Schule. Grund genug, um künstlerisch-ästhetische Angebote und die Zusammenarbeit mit kulturpädagogischen Einrichtungen, Kulturinstitutionen und Künstler/innen systematisch im Gesamtkonzept einer Schule zu verankern. Kulturelle Bildung wird so zu einem zentralen Prinzip der Qualitätsentwicklung von Schulen. Allen voran beteiligen sich die Bundesländer Hessen (Programm: „KulturSchulen“ Hessen) und Hamburg (Programm: „Kulturschule Hamburg“) an diesen Entwicklungen. Übersicht über Länderprogramme für Kulturschulen

Zehn Thesen für den Schüleraustausch | 14.11.2013

„Internationaler Austausch sollte selbstverständlicher Teil schulischer Bildung sein.“ So lautet eine der zehn Thesen zum Schüler/innenaustausch, die Bestandteil der Ergebnisse des Zukunftsforums „Austausch macht Schule“ sind, das am 7. und 8. Oktober 2013 in Berlin stattfand, und zwar auf Einladung von Deutsch-Polnischem Jugendwerk, Deutsch-Französischem Jugendwerk, Pädagogischem Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz, Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch und Tandem, dem Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch. Aus Sicht der rund 60 anwesenden Teilnehmenden aus Kultusbehörden und Institutionen der Lehrer/innenfortbildung, Pädagog/innen, Schulleiter/innen und Wissenschaftler/innen sollten jede Schülerin und jeder Schüler die Möglichkeit bekommen, an einem internationalen Austausch teilzunehmen.

BKJ unterstreicht Potenziale der Kooperation mit außerschulischen Partnern

Auch die BKJ hat sich in die Diskussionen des Zukunftsforums eingebracht und die Wichtigkeit der Kooperation von Schulen und außerschulischen kulturellen Bildungseinrichtungen bei der Durchführung von internationalen Austauschmaßnahmen unterstrichen. Hier liegt ein Potential, das vielerorts noch lange nicht ausgeschöpft ist und das zur Umsetzung der formulierten Thesen einen wesentlichen Beitrag leisten könnte. Die zehn Thesen können online nachgelesen und kommentiert werden.

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Die Zehn Thesen 

Zweiter deutscher Kurzfilmtag | 13.11.2013

Am 21. Dezember 2013 findet der zweite bundesweite Kurzfilmtag statt. Die AG Kurzfilm möchte am kürzesten Tag des Jahres den Kurzfilm in all seiner Kreativität, Vielfalt und Experimentierfreude feiern und dessen Wahrnehmung in der Öffentlichkeit stärken. Der Kurzfilm ist sowohl eigenständige Kunstform als auch Erprobungsfeld des Filmnachwuchses und steht nicht selten am Beginn der Karriere berühmter Filmemacher. Die AG Kurzfilm sucht bundesweit Mitveranstalter, die am 21. Dezember 2013 Kurzfilme zeigen möchten. Ob als Vorfilm im Kino oder vorweihnachtliches Kurzfilmprogramm für Kinder: der Fantasie und Kreativität in der Gestaltung einer Veranstaltung sind keine Grenzen gesetzt. Der Kurzfilmtag soll ein Fest für alle werden: z. B. Kinos, TV-Sender, Festivals, Theater, Museen, Galerien, Clubs, Universitäten, Betreiber öffentlicher Verkehrsmittel oder Privatpersonen. An jedem denkbaren Ort ist es möglich, Kurzfilme zu präsentieren. Auf der Website zum Kurzfilmtag finden Interessenten einen umfangreichen Serviceteil mit Kontakten zu Verleihern und Filmhochschulen sowie eine Auswahl an fertigen Kurzfilmprogrammen. Deren Spektrum reicht von deutschen wie europäischen Kurzfilmen über Kurzfilme für Kinder bis hin zu Filmprogrammen
zu Themen wie Alter, Tanz oder Weihnachten. Preisträgerfilme nationaler und
internationaler Wettbewerbe von deutschen Kurzfilmfestivals werden ebenfalls angeboten. Sämtliche Filmprogramme sind zu reduzierten Sondertarifen
erhältlich. Vorbild für den Kurzfilmtag französische Initiative „Le jour le plus court“, die seit 2011 in Frankreich organisiert wird. Die AG Kurzfilm ist die bundesweite Interessenvertretung des deutschen Kurzfilms. Gefördert wird der Kurzfilmtag vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Filmförderungsanstalt und der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

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Kurzfilmtag 2013 Anmeldung von Veranstaltungen

Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums zur Netzpolitik | 13.11.2013

Das Bundesjugendkuratorium (BJK) hat Anforderungen an eine kinder- und jugendorientierte Netzpolitik formuliert. Das BJK betont das Recht junger Menschen auf Unterstützung und Förderung, um die Potenziale einer vernetzten Medienwelt selbstbestimmt und in sozialer Verantwortung nutzen zu können. Medienkompetenzförderung müsse als gesetzlicher Regelungstatbestand begriffen werden und alle Bildungs- und Erziehungsorte junger Menschen umfassen. Dazu sei ein koordiniertes Vorgehen erforderlich, das einheitliche Rahmenbedingungen für ein gemeinsames Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in ganz Deutschland schafft. In der Stellungnahme „Souveränität und Verantwortung in der vernetzten Medienwelt“ weist das BJK auf die Bedeutung digitaler und vernetzter Medien in der Lebenswirklichkeit junger Menschen hin. Ähnlich der Beherrschung von Sprache und Schrift sei medienkompetentes Handeln schon längst unabdingbar geworden für deren Weltaneignung und zwischenmenschliche Kommunikation. Das Kuratorium bezeichnet es als eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung und staatliche Verpflichtung, eine umfassende Förderung von Medienkompetenz für alle Kinder und Jugendlichen sicherzustellen. Junge Menschen hätten gleichermaßen ein Recht auf eine sozialverträgliche Medienwelt und einen angemessenen Schutzrahmen. Darauf seien Medienanbieter und Regulierungseinrichtungen gleichermaßen zu verpflichten. Außerdem werde für eine kinder- und jugendorientierte Netzpolitik systematisches und empirisch belastbares Wissen über Prozesse der Medienaneignung benötigt. Medienkompetenzförderung, Kinder- und Jugendmedienschutz und Medienaneignungsforschung sind aus Sicht des BJK die zentralen Handlungsfelder einer kinder- und jugendorientierten Netzpolitik. Das Bundesjugendkuratorium ist ein von der Bundesregierung eingesetztes Sachverständigengremium. Es berät die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und in Querschnittsfragen der Kinder- und Jugendpolitik.

Weitere Informationen

Stellungnahme „Souveränität und Verantwortung in der vernetzten Medienwelt – Anforderungen an eine kinder- und jugendorientierte Netzpolitik“ (PDF) Bundesjugendkuratorium

Broschüre der BBDT zur kulturellen Vermittlungsarbeit von Ballet- und Tanztheatern | 13.11.2013

Die Bundesdeutsche Ballett- und Tanztheaterdirektorenkonferenz (BBTK) hat die Broschüre „Kulturelle Vermittlungsarbeit deutschsprachiger Ballett- und Tanztheater-Ensembles“ veröffentlicht. Die Publikation dokumentiert die Bandbreite der Kinder- und Jugendarbeit deutschsprachiger Ballett- und Tanztheater-Ensembles anhand von 18 Beispielen. Sie verdeutlicht das steigende Engagement etablierter Companien und der freien Szene im Bereich der Kulturellen Bildung.

Bestellung

Bayerisches Staatsballett
Platzl 7 / 80331 München
ballett@staatsoper.de

Weitere Informationen

Die Broschüre zum Download und Durchblättern am Bildschirm Bundesdeutsche Ballett- und Tanztheaterdirektorenkonferenz (BBTK)

Ausbildung „Kulturpädagogik für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ | 13.11.2013

Das Institut für Jugendarbeit Gauting des Bayerischen Jugendrings bietet eine Zusatzausbildung „Kulturpädagogik für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ an. Der Ausbildungsgang läuft von Oktober 2014 bis Juli 2016 und ist ein Kooperationsprojekt des Instituts für Jugendarbeit Gauting, bayerischer Jugendbildungsstätten und der Bayerischen Musikakademie Hammelburg. Die Zusatzausbildung befähigt, kulturelle Bildungsprozesse in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu initiieren und Kunsträume zu gestalten. Die Ausbildung vermittelt die Erfahrung der eigenen schöpferischen Fähigkeiten, die Auseinandersetzung mit der individuellen Konzeptfindung und die praktische Anleitung von kreativen Prozessen. Die Ausbildung bietet acht unterschiedliche Ausdrucksformen als künstlerische Schwerpunkte an: Bildhauerei-Malerei, Literatur, Fotografie, Tanz, Musik, Theater, Film  und Zirkuskünste. Die Zusatzausbildung Kulturpädagogik wird alle zwei Jahre neu angeboten. Sie umfasst 32 Kalendertage, verteilt über einen Zeitraum von zwei Jahren.

Bewerbungsschluss

25. Juni 2014

Weitere Informationen

Kulturpädagogik für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen Institut für Jugendarbeit Gauting

Jahresprogramm 2014 des Instituts für Jugendarbeit Gauting | 13.11.2013

Das Jahresprogramm 2014 des Instituts für Jugendarbeit Gauting ist erschienen. Angeboten werden Tagungen wie das 15. Gautinger Internettreffen am 25./26. März 2014, verschiedene längerfristige Weiterbildungen beispielsweise in den Bereichen Kultur-, Theater und Medienpädagogik sowie kürzere thematische Seminare u. a. im Themenfeld „Kulturelle Bildung/Jugendkulturarbeit“.

Das Programm ist online abrufbar oder kann als gedrucktes Heft bestellt werden unter info@institutgauting.de

Weitere Informationen

Institut für Jugendarbeit Gauting Programm online

Internationales Gender- und Kultur-Projekt „Equal for Equal“ | 12.11.2013

Geschlechtergleichheit ist ein Ziel, das bis heute nicht wirklich erreicht ist – auf keinem Kontinent dieser Erde. Im Projekt „Equal for Equal“ erzählen Frauen ihre persönlichen Geschichten, gewähren uns dadurch Einblick in ihr Leben und machen deutlich, welch unterschiedlichen Gesichter Geschlechterungleichheit haben kann. Zwei Fragen stehen im Vordergrund: Wie steht es um Gleichberechtigung im Leben dieser Frauen und wie wünschen sie es sich? Startend mit Geschichten rund um die Mittelmeerregion, sollen langfristig weltweit Geschichten gesammelt werden. Das Projekt ist im Cultural Innovators Network (CIN) entstanden, wurde gefördert vom Goethe-Institut Alexandria und befindet sich in Trägerschaft der Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V.

Weitere Informationen

Website „Equal for Eqal“ Facebook-Seite des Projekts

Abschlussbericht der Europäischen Lernpartnerschaft „Cultural Leaning for Families“ | 07.11.2013

Unter dem Motto „Cultural Learning for Families“ tauschte sich die BKJ von 2011 bis 2013 mit internationalen Partnern aus Slowenien, Spanien und Österreich zu der Frage aus, wie das familiäre Umfeld bei Angeboten Kultureller Bildung einbezogen werden kann. Der Abschlussbericht ist nun erschienen.  Ziel dieser von der EU im Rahmen des Programms „Grundtvig“ geförderten Lernpartnerschaft war es, Strategien zu entwickeln, wie Familien insbesondere aus sozial benachteiligten Umfeldern durch kulturelle Bildungsangebote erreicht werden können. Im Verlauf der Lernpartnerschaft wurden Qualitätskriterien für gelingende kulturelle Bildungsangebote für Familien entwickelt sowie eine Checkliste von Fragen, die bei der Planung von familiengerechten kulturellen Bildungsangeboten hilfreich sein kann. Der Abschlussbericht enthält auch einige gute Beispiele aus den beteiligten Ländern, die jeweils auf einer Seite dargestellt sind. Download Abschlussbericht des Projekts in englischer Sprache: [ PDF | 41 Seite | 1,58 MB ]

Seminarreihe „Bildungsraum Austausch“ | 06.11.2013

Nach erfolgreichem Abschluss der ersten Seminarreihe "Bildungsraum Austausch" durch die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch geht es nun in die zweite Runde. Die Europäische Jugendbildungs- und Begegnungsstätte Weimar wird in Kooperation mit dem Lehrerfortbildungsinstitut Thüringen und gefördert durch die Stiftung Deutsch-russischer Jugendaustausch diese Fortbildungsreihe für LeiterInnen und Teams im deutsch-russischen Jugendaustausch fortsetzen. Modul I der zweiten Auflage wird vom 4. bis 8.12.2013 in Weimar stattfinden. Die Seminarreihe richtet sich an Personen, die
  • bereits im internationalen Schüler- oder Jugendaustausch engagiert sind
  • (wieder) einsteigen und mit einem Austauschprogramm beginnen wollen
  • nach Verbündeten im schulischen oder im außerschulischen Bereich suchen
  • nach Partnerschulen oder -organisationen in Russland suchen
  • ihren Austausch weiterentwickeln/ professionalisieren/ neues ausprobieren/ sich selbst weiterqualifizieren wollen.
Die Qualifizierung setzt einen Akzent auf die Zusammenarbeit mit Russland, jedoch betrifft der Großteil der Inhalte internationalen Austausch generell und ist übertragbar auf andere Partnerländer. Darüber hinaus werden folgende Inhalte im Seminar bearbeitet:
  • Netzwerk bilden
  • Interkulturelles Lernen gestalten lernen
  • Kommunikation und Zusammenarbeit im internationalen Projektteam gestalten
  • Lernorte nutzen
  • Sprachkompetenz entwickeln
  • Kontextwissen internationaler Jugendaustausch erwerben
  • Gelerntes anerkennen
Die Anmeldungen nimmt die EJB Weimar entgegen. Anmeldeschluss ist der 24. November 2013. Den Flyer zur Seminarreihe und das Anmeldeformular sowie eine Kontaktadresse für Nachfragen finden Sie hier: Stiftung DRJA

Koalitionsverhandlungen zur Kultur: Kein Kulturministerium | 04.11.2013

Am 4. November 2013 haben die Koalitionsverhandlungen der Arbeitsgruppe Kultur und Medien zwischen CDU, SPD und CSU begonnen. Zum Auftakt der Gespräche wiesen Vertreter der CDU und der SPD die Forderung nach einem selbstständigen Bundeskulturministerium zurückgewiesen. Die bisherige Lösung mit einem beim Kanzleramt angesiedelten Kulturstaatsminister sei eine Erfolgsgeschichte, die Einrichtung eines Kulturministerium nicht vordringlich. Der Deutsche Kulturrat hatte im Vorfeld der Verhandlungen an seine kulturpolitischen Forderungen für die nächste Legislaturperiode erinnert, zu denen der Wunsch nach einem vollwertigen Bundeskulturministerium gehört. Darüber hinaus fordert der Kulturrat von den Parteien, dass sie die kulturelle Infrastruktur sichern: Die kulturelle Bildung, einschließlich der Medienbildung, müsse als eigenständiges Aufgabenfeld im Koalitionsvertrag verankert und durch adäquate Maßnahmen gefördert werden. Außerdem drängt der Spitzenverband der Kulturverbände auf einen kooperativen Kultur- und Bildungsföderalismus und ein Kooperationsgebot von Bund und Ländern im Bildungs- und Kulturbereich. Beides hatte die BKJ in ihren vor der Bundestagswahl formulierten „Erwartungen der Fachorganisationen Kultureller Bildung an die Bundespolitik“ ebenfalls gefordert.

Weitere Informationen

Kein Kulturministerium (3sat-Kulturzeit) > Zehn kulturpolitische Forderungen an die neue Bundesregierung (Kulturrat) > Erwartungen der Fachorganisationen Kultureller Bildung an die Bundespolitik (BKJ)

Koprojektleitung für „JEP – Jugend engagiert“ gesucht | 31.10.2013

Das Paritätische Bildungswerk Bundesverband e. V. sucht im Rahmen von „Kultur macht stark! Bündnisse für Bildung“ als Elternzeitvertretung in Frankfurt ab 1. Januar 2014 eine Koprojektleitung (m/w), 1/2 Stelle (Stundenaufstockung und spätere Übernahme möglich), Hochschulabschluss, pädagogische- und Projektmanagementkompetenz, Eingruppierung nach TVöD. Das Bildungswerk ist als Träger am Programm „Kultur macht stark! Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beteiligt und setzt von 2013 bis 2017 das Projekt „JEP - Jugend engagiert“ um. Über JEP werden lokale Projekte gefördert, die insbesondere benachteiligten Jugendlichen vor Ort Kulturelle Bildung zugänglich machen. Zu den fachlichen Aufgaben gehören
  • Fachliche-pädagogische Koordination und Steuerung der Maßnahmen
  • Projektmanagement
  • Beratung und Begleitung Lokaler Bündnisse
  • Konzeption und Durchführung bundesweiter Fachveranstaltungen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • inhaltliche Bewertung der Anträge
Vorausgesetzt werden bei den Bewerber/innen eine Ausbildung und Kenntnisse in den Bereichen Kultur, Soziales oder Pädagogik sowie praktische Erfahrung. Die Bewerber/innen sollten eine Affinität zu Kultur und Kultureller Bildung haben. Wir erwarten Beratungskompetenzen und ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten, die Fähigkeit im Team und selbstständig zu arbeiten, gute EDV-Kenntnisse und Mobilität. Das Paritätische Bildungswerk bietet eine verantwortungsvolle, abwechslungsreiche Tätigkeit im Arbeitsfeld der Kulturellen Jugendbildung und die Mitarbeit in einem engagierten Team mit vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten. Es wünscht sich ein heterogenes Team und ermuntert Frauen wie Männer, Menschen mit Migrationshintergrund oder Behinderung, jüngere und ältere Interessierte zur Bewerbung.

Ansprechpartner

Uwe Weppler
weppler@pb-paritaet.de
Fon 069.6706-271 Aussagekräftigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen werden bis zum 11. November 2013 erbeten, bevorzugt per E-Mail an weppler@pb-paritaet.de oder per Post an das Paritätische Bildungswerk Bundesverband e. V.
z. Hd. Uwe Weppler
Heinrich-Hoffmann-Straße 3
60528 Frankfurt am Main. Die postalische Rücksendung der  Bewerbungsunterlagen erfolgt nur bei Beibringung eines frankierten Rückumschlags. Weitere Informationen zum Projekt JEP
 

Erwartungen an die Förderpolitik des Bundes im Bereich Kulturelle Bildung | 30.10.2013

Olaf Zimmermann und Gabriele Schulz, Geschäftsführer und Stellvertretende Geschäftsführerin des Deutschen Kulturrates, haben in einem Beitrag in der Zeitung „Politik & Kultur“, Ausgabe 6/13, dargelegt, wie die neue Bunderegierung die Förderpolitik im Bereich der Kulturellen Bildung künftig gestalten sollte. Schulz und Zimmermann sprechen sich dafür aus, Projektförderungen stets als Ergänzung einer gesicherten Infrastrukturförderung zu betrachten. Außerdem plädieren sie dafür, dass sich andere Ressorts ein Beispiel an der Förderpraxis der Bundesjugendpolitik und deren partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Freien Trägern nehmen sollten. Am Beispiel des umstrittenen Förderprogramm „Kultur macht stark. Bundnisse für Bildung“ des Bundesbildungsministeriums stellen sie dar, wie u. a. eine sehr komplizierte Programmkonstruktion die erfolgreiche Programmumsetzung erschwert. Die umsetzenden Verbände nehmen Sie dabei in Schutz: „Das BMBF gibt vor, wie eng oder wie weit die Vorgaben der Bundeshaushaltsordnung und der Allgemeinen Nebenbestimmungen ausgelegt werden. Und das BMBF hat sich zu äußerst rigiden Auslegungen und denkbar vielen bürokratischen Hürden entschlossen, die nun von den Verbänden wohl oder übel an die lokale Ebene weitergegeben werden müssen. Dass damit bürgerschaftliches Engagement vor Ort eben nicht gefördert, sondern vielmehr verschreckt wird, ist den Verbänden auch klar und alle bemühen sich, so viele Hindernisse wie möglich aus dem Weg zu räumen.“ Die neue Bundesregierung fordern Schulz und Zimmermann auf, „über den Schatten zu springen und jenseits von Ressortegoismen und Befindlichkeiten zwischen Bund und Ländern eine bildungspolitische Vision zu entwickeln“ und so „die wertvollsten Potenziale einer Gesellschaft – Kultur und Bildung – zu stärken“. Als konkrete politische Schritte nennen die Vertreter/innen des Deutschen Kulturrats:
  • eine strukturelle Stärkung der kulturellen Bildungslandschaft;
  • eine Gemeindefinanzreform, die dafür Sorge trägt, dass die Kommunen das Geld haben, um die kulturellen Bildungseinrichtungen institutionell absichern zu können;
  • eine Föderalismusreform, die die Zusammenarbeit von Bund und Ländern als Ziel formuliert;
  • die institutionelle Förderung von Dachverbänden aus dem Bereich der Kulturellen Bildung, um die Kreisläufe der Projektförderung zu durchbrechen;
  • Eine Abstimmung zwischen Bund und Ländern, welche Prioritäten in der kulturellen Bildung gesetzt werden sollen und welche Förderinstrumente unter Beteiligung der zivilgesellschaftlichen Akteure welche Ebene am besten einsetzt.

Download Gabriele Schulz/Olaf Zimmermann: „Von Projekten und Strukturen. Worum sich eine neue Bundesregierung in der Förderung kultureller Bildung kümmern sollte“:
PDF | 1 Seite | 315 KB ]

Bundesweites Treffen des Kulturagenten-Netzwerks | 30.10.2013

Am 21. und 22. November 2013 trifft sich das Kulturagenten-Schulnetzwerk aller beteiligten 138 Schulen in Dortmund. Erstmals kommen damit alle Kulturagenten-Schulen und Kulturpartner aus den fünf beteiligten Bundesländern zusammen, um sich länderübergreifend über die Verankerung Kultureller Bildung in der Schule auszutauschen. Bei der Arbeitstagung tauschen sich Schulen und beteiligte Akteure des Programms über das Thema „Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Partnern“ aus. In unterschiedlichen Workshops werden die Kulturbeauftragten, Schulleiter/innen, Vertreter/innen von Kultureinrichtungen, Kulturagent/innen und Künstler/innen zum Mehrwehrt von Kooperationen von Schulen und Kultureinrichtungen, verschiedenen Kooperationsformen, Rollenverständnis in Kooperationen, dem Engagement in lokalen Bildungsnetzwerken sowie der Partizipation von Schülerinnen und Schülern arbeiten. Neben Fachimpulsen von Prof. Carmen Mörsch von der Zürcher Hochschule der Künste und Prof. Dr. Max Fuchs von der Akademie Remscheid, werden die Bildungsministerin des Landes NRW und designierte KMK-Präsidentin Sylvia Löhrmann sowie die Intendantin des Freiburger Theaters Barbara Mundel ein Eingangsstatement halten. In dem Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“ werden neue Wege zu mehr kultureller Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen erprobt. Kulturagenten entwickeln über einen Zeitraum von vier Jahren gemeinsam mit den Schüler/innen, Lehrer/innen, der Schulleitung, Künstler/innen und Kultureinrichtungen ein umfassendes und fächerübergreifendes Angebot der Kulturellen Bildung und bauen langfristige Kooperationen zwischen Schulen und Kultureinrichtungen auf. Die BKJ ist als Fachpartnerin für die fachliche und organisatorische Ausgestaltung in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg (hier gemeinsam mit der LKJ Baden-Württemberg) verantwortlich. „Kulturagenten für kreative Schulen“ ist ein Modellprogramm der gemeinnützigen Forum K&B GmbH, initiiert und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ministerien, der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V., der conecco UG – Management städtischer Kultur und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“

UNESCO-Arbeitsbereich „Kreativität“ droht die Streichung | 30.10.2013

Kommt die Kulturelle Bildung bei der UNESCO unter die Räder?

Es besteht die akute Gefahr, dass der Arbeitsbereich „Kreativität“, dem auch das Thema Kulturelle Bildung zugeordnet ist, vollständig aus dem Arbeitsprogramm der UNESCO gestrichen wird. Das wäre absolut fatal, denn dann käme mit Sicherheit keine dritte Weltkonferenz zur Kulturellen Bildung mehr zustande und auch die 2012 gerade erst angelaufene internationale Woche der Kulturellen Bildung im Mai würde keine Unterstützung von der UNESCO-Zentrale mehr erfahren. Bis zum Beginn der Generalversammlung sollte noch ein deutliches Zeichen gesetzt werden, dass diese Entwicklung unbedingt gestoppt werden muss. Einen kleinen Beitrag können Sie dazu leisten, indem Sie sich einer englisch- und französischsprachigen Online-Petition anschließen, die den Vorsitzenden der Nationalen UNESCO-Kommissionen übergeben wird. Aktuell haben sich weltweit bereits knapp 9.000 Unterzeichner gegen die Pläne der UNESCO solidarisiert. Zur Petition beim Kampagnen-Portal Avaaz.org
Rolf Witte leitet den Arbeitsbereich Kulturelle Bildung International und JugendkulturService International der BKJ

Kongress „Neuer Schwung für Bildung? kulturelle Bildung – Patizipation – nonformale Bildung“ | 30.10.2013

Am 20. und 21. November findet in München der 20. internationale Kongress zur Jugendkulturarbeit statt.  Der Kongress lädt Interessierte und Fachkräfte aus Kunst, Kultur, Politik, Pädagogik, Sozialwesen und Projektpraxis sowie Jugendliche ein, sehr unterschiedliche regionale, nationale und internationale Herausforderungen für zukünftige Bildungskonzepte zu vergleichen und gemeinsam zu diskutieren. Alle teilnehmenden Akteur/innen aus Ägypten, Palästina, Afghanistan, Jordanien, Slowenien, Bulgarien, Nordirland, Schottland, Belgien, Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien vertiefen in zwölf Workshops Fragestellungen, die in vier Panels vorgestellt werden.

Weitere Informationen

Programm (PDF) Anmeldung

Deutscher Nachhaltigkeitstag 2013 | 30.10.2013

Am 21. und 22. November 2013 findet in Düsseldorf der 6. Deutsche Nachhaltigkeitstag statt. Am ersten Tag des Fachkongresses steht der öffentliche Sektor und die nachhaltige Stadtentwicklung im Fokus, abends wird der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden vergeben. 2013 haben sich erneut über 100 Städte und Gemeinden jeder Größe beworben. Der zweite Tag bietet mit seinen Schlüsselthemen eine Plattform für spannende Begegnungen zwischen Unternehmensverantwortlichen und Meinungsführern aus Politik, Zivilgesellschaft, Forschung sowie den Medien. Zu den 100 Referent/innen und Talkgästen gehören Gro Harlem Brundtland, Richard Oetker und Heiner Geißler sowie Björn Stigson und Spitzenvertreter der deutschen Wirtschaft. Die festliche Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen bietet Ihnen am Abend eine weitere Gelegenheit zu Networking und Gesprächen. Weitere Informationen

ANU-Bundestagung 2013 „Transformation von unten – Grassroots 2.0 trifft Umweltbildung“ | 30.10.2013

Die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e. V. (ANU) lädt am 14. und 15. November 2013 nach Frankfurt am Main zur Tagung „Transformation von unten - Grassroots 2.0 trifft Umweltbildung“ ein. ANU blickt dabei auf zahlreiche „ökofaire“ Graswurzel-Initiativen häufig junger Menschen, die für die „große Transformation“ für Nachhaltigkeit nicht auf die etablierte Politik warten wollen, sondern selbst aktiv werden. Ihre „kulturkreativen“ Aktionen sind geprägt vom Selbermachen, Teilen und Tauschen. Es entstehen Labore einer potentiell nachhaltigeren Zukunft - Keimzellen des Wandels. Die Initiativen eignen sich öffentlichen Raum für Gemeinschaftsgärten an, nutzen Obst-Allmenden, richten Repair-Cafés oder andere Werkstätten ein, in denen sie Wissen über alte Handwerks – aber auch neue, IT-gestützte Fertigungstechniken teilen, organisieren Carrotmobs oder Kampagnen. Einige Initiativen haben sich zum internationalen Transition Town Netzwerk zusammengeschlossen. Die Lust am Ausprobieren und die gemeinschaftlichen Aktionen ähneln den Graswurzel-Initiativen der achtziger Jahre, aus denen heraus sich auch die ANU entwickelt hat. Unterschiede sind u. a. die häufig digitalen Vernetzungs- und Aktionsformen, der Anspruch nach mehr Ideologiefreiheit und die mit zahlreichen Anglizismen angereicherte Sprache, in Twitterkürze: „Grassroots 2.0“. ANU will mit der Tagung bestehende Verbindungen zwischen Bildungsanbietern der ANU und „Grassroots 2.0-Initiativen“ für eine Transformation von unten sichtbar machen und neue herstellen. Für den Bezug zur Bildung greift sie das jüngst aus der Umweltpsychologie in die BNE eingebrachte Diskussionsmotto „Vom Handeln zum Wissen“ auf. Die Zielgruppen der Tagung sind Bildungs-Multiplikator/nnen, u. a. aus dem Umwelt- und Eine Welt-Bereich, Aktive aus den Graswurzelinitiativen sowie Menschen mit Interesse am konkreten Handeln.

Weitere Informationen

Programm: [ PDF | 3 Seiten | 202 MB ] www.umweltbildung.de

Fachtag "MuseobilBOX" - "Kultur macht stark" | 28.10.2013

Der Bundesverband Museumspädagogik lädt am Montag, den 4. November 2013 zum Fach- und Schulungstag „MuseobilBOX – Museum zum Selbermachen“ nach Dortmund ins LWL-Industriemuseum ein. Die Veranstaltung richtet sich an  -       Museumsvertreter/innen, die Angebote für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche entwickeln möchten -       Vertreter/innen bereits bestehender Bildungsbündnisse im Rahmen der MuseobilBOX -       Bewerber/innen, die sich gerade in der Antragsphase für die MuseobilBOX 2014 befinden. Der Fachtag informiert über die Ziele des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und den aktuellen Stand des Förderkonzeptes „MuseobilBOX – Museum zum Selbermachen“ im Rahmen des Förderprogrammes „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung (2013-2017). Kultur-, Politik- und Erziehungswissenschaftler bieten mit ihren Impulsvorträgen aktuelle Informationen zur Bildungsbenachteiligung und zu Bildungschancen für Kinder und Jugendliche. Der bekannte Politikwissenschaftler Christoph Butterwege gibt Einblicke über „Kinder in Armut, Bildungsbenachteiligung und soziale Ausgrenzung“, der Kulturwissenschaftler Max Fuchs beleuchtet „Kulturelle Bildung für mehr Chancengerechtigkeit“, die Erziehungswissenschaftlerin Cristina Allemann-Ghionda stellt „institutionelle Kompetenzen für gerechtere Bildungschancen“ dar. Praxisworkshops laden die Teilnehmer/innen ein, Gestaltungsideen zu sammeln, Erfahrungen auszutauschen und sich zu vernetzen. Das aktuelle Programm sowie Anmeldemöglichkeiten online und per Formular unter www.museumspaedagogik.org/projekte/museobilbox.html. Die Teilnahme am Fach- und Schulungstag ist kostenlos.

Hessisches Kultusministerium und Stiftung Mercator kooperieren | 24.10.2013

Die Stiftung Mercator und das Hessische Kultusministerium haben eine Kooperation vereinbart, um Kulturelle Bildung an hessischen Schulen zu fördern. Zentrales Ziel der Kooperationsvereinbarung, die für den Zeitraum von 2013 bis 2017 geschlossen wurde, ist es, die Stärkung Kultureller Bildung in der Schulentwicklung weiter voranzutreiben. Die Stiftung Mercator und das Land Hessen investieren nach Angaben des Kultusministeriums in das Projekt jeweils Mittel im Wert von bis zu 500.000 Euro.

Weitere 15 Kulturschulen in Hessen

Anknüpfend an die Erfahrungen der in Hessen bereits bestehenden elf KulturSchulen sollen rund 15 weitere Schulen zu solchen ausgebaut werden. Die über das ganze Land verteilten KulturSchulen dienen für die einzelnen Schulamtsregionen jeweils als Referenzschulen, die ihre Erfahrungen und Konzepte an die Schulen in ihrer Region weitergeben sowie Netzwerke mit starken Kooperations- und Bildungspartnern aufbauen sollen. Kern der Kooperationsvereinbarungen sind daher auch Fortbildungsreihen, Fachforen und Multiplikator/innen-Qualifizierungen für Lehrkräfte, Koordinator/innen, Schulleitungen und Fachberater/innen an den staatlichen Schulämtern sowie Ergänzungen zum Hessischen Referenzrahmen Schulqualität. „Ich freue mich sehr, wenn unsere Schulen im Rahmen ihrer zunehmenden Selbstständigkeit kulturelle Bildung als Motor ihrer Entwicklung nutzen und äußerst attraktive, individuelle Schulprofile erarbeiten, die unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich fördern. In unserem Schulgesetz ist die kulturelle Praxis als besondere Bildungs- und Erziehungsaufgabe verankert. Sie ermöglicht allen Kindern, unabhängig von sozialer Position oder dem Bildungshintergrund der Eltern, einen Zugang zu künstlerischen Ausdrucksformen und damit die Teilhabe am kulturellen Leben. Umso erfreulicher ist es, die Stiftung Mercator als einen so starken Partner gewonnen zu haben und damit die positive Entwicklung unserer Schulen noch weiter ausbauen zu können“, sagte die Hessische Kultusministerin Nicola Beer laut einer Pressemitteilung. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator, erklärte der Mitteilung zufolge: „Kulturelle Bildung leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Persönlichkeitsbildung und Kompetenzentwicklung bei Kindern und Jugendlichen. Das ist unsere Überzeugung. Unser erklärtes Ziel ist es deshalb, kulturelle Bildung als gleichwertigen Teil schulischer Bildung zu verankern. Die Kooperationsvereinbarung in Hessen ist ein erster großer und wichtiger Schritt auf diesem Weg.“ Die Stiftung wird das Kultusministerium des Landes Hessen nun in den kommenden Jahren bei der systematischen und nachhaltigen Stärkung kultureller Bildung in den Bereichen Schulentwicklung, Fort- und Weiterbildung sowie Qualitätssicherung unterstützen.

Bis 2025 sollen alle Kultusministerium Kulturelle Bildung anerkennen

Das erklärte Ziel der Aktivitäten der Stiftung Mercator im Themenbereich kulturelle Bildung ist es, dass im Jahr 2015 in vier Kultusministerien Wert, Nutzen und Bedeutung künstlerisch-kultureller Bildung für das Lernen und die Entwicklung von Menschen anerkannt und relevant für ihr Handeln und Entscheiden sind. Im Jahr 2025 soll das Ziel in allen Schulministerien verwirklicht sein. Indikator dieses Ziels sind die schulischen Qualitätsrahmen, in denen auch künstlerische Qualitätskriterien aufgeführt sind. Das Konzept der KulturSchule Hessen mit dem Leitbild „Eine Kunst für jeden“ verankert kulturelle Praxis als Motor der Schulentwicklung curricular in den Klassen 5-10 und bildet die Grundlage eines Schulversuchs „Kulturelle Praxis“ als zusätzliches Fach in der Klasse 5/6, der seit Februar 2013 läuft.

Weitere Informationen

Stiftung Mercator: Themencluster kulturelle Bildung Pressemitteilung des Hessischen Kultusministeriums (14.10.2013)

Partnertagung des deutsch-französischen Netzwerks jugend.kultur.austausch | 22.10.2013

Vom 14. bis 16. Februar 2014 treffen sich in Lyon Fachkräfte aus Deutschland und Frankreich zur Partnertagung des deutsch-französischen Netzwerks jugend.kultur.austausch. Dazu läd die BKJ in Kooperation mit dem Jugend- und Kulturhaus MJC Presqu´Ile Confluence alle Träger der kulturellen Kinder- und Jugendbildung aus Deutschland und Frankreich ein, die bereits einen Partner im Nachbarland haben und beabsichtigen, 2014 einen deutsch-französischen Jugendkulturaustausch oder eine Begegnung von Fachkräften durchzuführen. Auch den Trägern, die mit einer Organisation aus dem Partnerland erst kürzlich erstmals Kontakt aufgenommen haben und die noch nicht die Gelegenheit hatten, sich persönlich kennenzulernen, bietet die Tagung die Möglichkeit eines ersten Treffens zur Planung der künftigen Kooperation. 

Anmeldung und Programm

Interessierte werden gebeten, sich bis zum 20. November 2013 mit diesem Formular anzumelden: [ DOC | 2 Seiten | 156 KB ]
Programm: [ PDF | 2 Seiten | 55 KB ] 

Empfehlungen zur Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik | 17.10.2013

Bei der Entwicklung einer Eigenständigen Jugendpolitik stehen konkrete Anwendungsfelder im Mittelpunkt des Interesses. Zu diesen Bereichen haben Expertengruppen Herausforderungen und Handlungsbedarfe identifiziert und entsprechende Empfehlungen erarbeitet. Zu drei Themenfeldern liegen nun die Empfehlungen vor:
  • Schule und außerschulische Lern- und Bildungsorte
  • Beteiligungschancen und -anlässe im politischen und öffentlichen Raum
  • Übergangsgestaltung von der Schule in die Arbeitswelt
Die Expert/innen wurden durch die Akteure des Zentrums Eigenständige Jugendpolitik (Bundesjugendministerium, Oberste Landesjugendbehörden, Kommunale Spitzenverbände, Deutsches Jugendinstitut, Deutscher Bundesjugendring, Arbeitsgemeinschaft für Kinder-und Jugendhilfe - AGJ) sowie durch das Bundesjugendkuratorium benannt. Ihre Empfehlungen stellen keine bindenden Beschlüsse dar, sollen aber wichtige Impulse zur weiteren Konkretisierung jugendpolitischen Handelns. Weitere Informationen und die Empfehlungen zum Download

Mehr Jugendliche verbringen Freizeit bildungsorientiert, aber soziale Unterschiede bleiben konstant | 17.10.2013

Eine Studie im Auftrag des Deutschen Instituts für Wirtschaft gibt Auskunft über das veränderte Freizeitverhalten von Jugendlichen. Basierend auf einer Längsschnittstudie, die die letzten zwölf Jahre erfasst, zeigt die Untersuchung, dass bildungsorientierte Inhalte in der Freizeit der Jugendlichen eine immer größere Rolle spielen. „Für die BKJ ist die Zunahme von Aktivitäten in Musik, Tanz, Theater und Engagement natürlich erfreulich. Zum Beispiel ist die Wahrnehmung außerschulischen Musikunterrichts von 2001 bis 2012 zwischen den Alterskohorten von zehn auf achtzehn Prozent angestiegen. Dass dies jedoch zulasten der gemeinschaftlichen Aktivitäten im Freundeskreis geht, ist ein alarmierendes Zeichen“, so die Einschätzung von Jens Maedler, Leiter des Arbeitsfelds Freiwilliges Engagement bei der BKJ. Ein weiteres Signal, das von der Studie ausgeht und die Ergebnisse der Shell-Studie bestätigt: Je höher der eigene und elterliche Bildungskontext von Jugendlichen, desto stärker die Ausrichtung auf „verwertbare“ Freizeitaktivitäten. Außen vor bleiben diejenigen, die ohne habituellen Zugang zu Kunst und Kultur sind, und die in ihrer Bildungsbiographie keine dauerhaften Teilhabeangebote erhalten. Der Allroundversorgung von Jugendlichen durch eine immer engere Taktung und Zweckbindung von Zeit auf der einen Seite, steht eine fortdauernde Abstinenz anderer Jugendlicher mangels ausreichender, bezahlbarer, zielgruppenorientierter Angebote gegenüber. „Dieser Zustand kann von den Akteuren der Kulturellen Bildung  nicht als befriedigend angesehen werden“, so Maedler. Der Frage, wie eine gerechtere kulturelle Teilhabe  gelingen kann,  geht Maedler zusammen mit BKJ-Grundsatzreferentin Kirsten Witt in dem Beitrag „Gelingensbedingungen Kultureller Teilhabe“ nach.

Weitere Informationen

Zusammenfassung der Studie auf jugendhilfeportal.de Adrian Hille/Annegret Arnold/Jürgen Schupp: Freizeitverhalten Jugendlicher: „Bildungsorientierte Aktivitäten spielen eine immer größere Rolle“ (PDF) Jens Maedler/Kirsten Witt: „Gelingensbedingungen Kultureller Teilhabe“: [ PDF-Dokument | 6 Seiten | 68 KB ]
(Erscheint Anfang 2014 in: Hammer, Veronika (Hrsg.): Balanceakt Kulturvermittlung – die Steuerung passgenauer kultureller Bildung bei Kindern und Jugendlichen (Arbeitstitel). Weinheim: Beltz-Juventa.)

Schleswig-Holstein macht 2014 zum „Jahr der kulturellen Bildung“ | 17.10.2013

Die Landesregierung von Schleswig-Holstein hat den Startschuss für das „Jahr der kulturellen Bildung 2014“ gegeben. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen Lust auf Kultur und Kunst, Musik, Theater und Literatur zu machen. Dazu sind zahlreiche Veranstaltungen in ganz Schleswig-Holstein geplant und fünf „Kulturschulen“ eine „Kulturkita“ sollen beispielhaft unterschiedlichen Aspekte Kultureller Bildung erproben. Zum Auftakt sagt Kulturministerin Anke Spoorendonk – die das Projekt mit Bildungsministerin Wende und Sozialministerin Alheit ins Leben gerufen hat – laut einer Pressemitteilung: „Je früher das Verständnis für die eigene Kultur, für kulturelle Orientierungen und praktische Fähigkeiten gefördert wird, desto größer sind die Erfolgsaussichten, einen aktiven, zukunftsorientierten Beitrag zum Zusammenleben zu leisten. Aus meiner Sicht gibt es keinen zu frühen Zeitpunkt, um dafür zu sorgen, dass junge Menschen einen Zugang zu ihren eigenen kreativen Fähigkeiten finden.“ Das „Jahr der kulturellen Bildung 2014“ soll Aktivitäten und Projekte von Schulen und außerschulischen Bildungsträgern stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken, mehr Kooperationen zwischen den schulischen und außerschulischen Partnern initiieren und gute Beispiele bekannt und sichtbar machen. Auch sollen weitere Mitstreiter etwa aus der Wirtschaft aber auch Privatpersonen gewonnen werden, betonte Spoorendonk. Mit einer im Kulturministerium eingerichteten Koordinierungsstelle sollen bereits bestehende Zusammenarbeiten von Schulen mit Künstler/innen sowie Kultureinrichtungen verstärkt, neue Initiativen und Kooperationen angeregt, begleitet und unterstützt werden. Dafür ermöglicht das Bundesprogramm „Bündnis für Bildung - Kultur macht stark“ neue Wege der Finanzierung. Um möglichst vielen Institutionen und Vereinen die Wege zur Förderung ihrer Projekte zu ebnen, ist in der LKJ Schleswig-Holstein eine Servicestelle eingerichtet worden, die Vereine, Einzelpersonen und Institutionen bei der Konzipierung von Projekten und bei der Antragstellung unterstützt. In vier Regionalkonferenzen sollen Anfang 2014 die Akteure der Kulturellen Bildung Kontakte intensivieren sowie gemeinsame Projekte und Vorhaben entwickeln. Zudem soll eine bessere regionale Vernetzung von Kultur- und Bildungseinrichtungen unter anderem durch den Ausbau einer Datenbank ermöglicht werden. Das „Jahr der kulturellen Bildung“ soll hier den Auftakt geben, um die Kooperationen zu verstärken und zu verstetigen. Bildungsministerin Prof. Dr. Waltraud ,Wara‘ Wende sagte gemäß der Pressemitteilung: „Noch nie sind die Chancen so gut gewesen, die Zusammenarbeit im Sinne einer konzertierten Aktion zu realisieren. Nicht zuletzt die zunehmende Zahl von Ganztagsangeboten bietet die Chance, über die Integration von Kultur eine ‚Schule neuen Typs‘ zu realisieren, die auch von Offenheit gegenüber außerschulischen kulturellen Angeboten und Anbietern geprägt ist.“ Erfolgreiche Wettbewerbe wie „Kinder zum Olymp“ oder MIXED UP oder auch die Ideenschmiede hätten gezeigt, dass die Zusammenarbeit an vielen Orten bereits gute Praxis sei, so Wende. Dies erfordere von allen Beteiligten „Grenzüberschreitungen“ im positiven Sinne. Das „Jahr der kulturellen Bildung“ könne dazu beitragen, die Qualität kulturpädagogischer Arbeit in kulturellen Einrichtungen weiter zu fördern. Um an ausgewählten Standorten die Bedeutung und Wirkung von kultureller Bildung sichtbar zu machen, sollen in Schleswig-Holstein fünf „Kulturschulen“ ausgezeichnet und eine „Kulturkita“ gesucht werden. Diese Einrichtungen sollen beispielhaft für andere Einrichtungen die unterschiedlichen Aspekte Kultureller Bildung erproben und in ihrer Region als Knotenpunkt im Netzwerk der kulturellen Bildung wirken. Pro „Kulturschule“ und „Kulturkita“ stehen zunächst 5.000 Euro zur Verfügung.Bewerbungen als Weitere Informationen und Bewerbungsmöglichkeit für Schulen und Kitas (bis 28.02.2014)

Infoveranstaltung "Kultur macht stark" | 17.10.2013

Für das Gesamtprogramm "Kultur macht stark" finden von Zeit zu Zeit Informationsveranstaltungen statt. Hier geben die Mitarbeiter/-innen der Servicestellen "Kultur macht stark" der LKJ Niedersachsen, der LKJ Sachsen-Anhalt, der LKJ Schleswig-Holstein sowie weitere Netzwerkpartner Auskunft zum Gesamtprogramm. Die Verbände und Initiativen, die als Programmpartner des BMBF dieses umsetzen, informieren über ihre jeweiligen Konzepte und Besonderheiten der Förderung. Diesmal lädt die LKJ Thüringen zur Infoveranstaltung ein. Weitere Informationen folgen.

Infoveranstaltung "Kultur macht stark" | 17.10.2013

In Kooperation mit der BKJ lädt die LKJ Berlin e.V. zu einer vierten Informationsveranstaltung ein, um über das BMBF-Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ zu informieren. Die Veranstaltung findet statt im MACHmit! Museum für Kinder gGmbH, Senefelderstr. 5/6, 10437 Berlin.
Grundlegende Informationen zum Bundesprogramm allgemein werden vermittelt. Im Anschluss werden zwei Bundesverbände ihre spezifischen Programme vorstellen, die Bundesvereinigung Kultuerelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ) stellt ihr Konzept „Künste öffnen Welten“ vor sowie der Paritätische Gesamtverband „Ich bin HIER“. Neben der Programmvorstellung wird es genug Zeit für individuelle Nachfragen geben, aber auch um die Erfahrungen des ersten Förderjahres auszutauschen, das sich dem Ende zuneigt. Eine Anmeldung bis zum 30. November ist erforderlich.
Zum Anmeldeformular Alle Informationen können Sie auch als .pdf herunterladen: Kultur macht stark_Berlin_Einladung_20131205

Trinationale Tagung: Kunst und Kulturelle Bildung im Weimarer Dreieck | 17.10.2013

Vom 13. bis 15. Oktober 2013 veranstalteten die BKJ, die Stiftung Genshagen und die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gemeinsam mit dem französischen Kulturministerium die deutsch-polnisch-französische Fachtagung „Kunst und Kulturelle Bildung im Weimarer Dreieck“. Bei der Tagung diskutierten Kunst- und Kulturschaffende und Akteure der Kulturellen Bildung aus Frankreich, Polen und Deutschland den Stellenwert von Kunst und Kultur im Rahmen des Weimarer Dreiecks u. a. mit Blick auf die Potentiale des trilateralen Jugendaustauschs. Rita Süssmuth, Foto: René ArnoldIn ihrer Begrüßung fragte Bundestagspräsidentin a. D. Prof Dr. Rita Süssmuth mit Blick auf die gemeinsame Geschichte: „Was verbindet uns miteinander? Was können wir voneinander lernen? Und wie können wir menschenverletzende und -vernichtende Aktivitäten in menschenerhaltende Aktivitäten verwandeln?“ Es sei wichtig, dass eine Kultur des Zusammenlebens entstehe, in der auch die Vielfältigkeit der Interpretationen Raum hat. Dabei könnten Kunst und Kulturelle Bildung eine wichtige Mittlerrolle einnehmen. Peter Kamp, Mitglied des BKJ-Vorstands, begrüßte ebenfalls die rund 70 Tagungsgäste und betonte, dass das Weimarer Dreieck durch attraktive internationale Angebote Kultureller Bildung, die junge Menschen in ihrer Suche nach Identität unterstützen, an Bedeutung gewinnen müsse. „Das besondere Potential der Kunst in diesem Austausch ist der Zauber und die Freude, die ihr innewohnt“, ergänzte Christel Hartmann-Fritsch, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung Genshagen. Rolf Witte, Foto: René Arnold Zudem könnten künstlerische Auseinandersetzungsprozesse das Verständnis für kulturelle Vielfalt fördern, befand Rolf Witte, Leiter des JugendkulturService International der BKJ, im anschließenden Auftaktvortrag zum Thema Jugendkulturaustausch im Weimarer Dreieck. Im Verlauf der Tagung kamen sowohl die nationalen als auch die individuellen Perspektiven von Kunst- und Kulturschaffenden sowie Kulturpädagog/innen und jungen Journalist/innen zum Ausdruck, die entweder in oder mit allen drei Ländern arbeiten. Den ebenfalls anwesenden Vertreter/innen von Universitäten, Fachverbänden, Stiftungen und Ministerien wurden die Notwendigkeit und der Mehrwert des trilateralen Jugendkulturaustausches sowie der länderübergreifenden Zusammenarbeit sehr deutlich – auch vor dem Hintergrund, dass in den nationalen Medien in allen drei Ländern häufig falsche Vorstellungen, Klischees und Vorbehalte gegenüber den Nachbarländern transportiert werden. Workshop, Foto: René ArnoldAuch wurde auch die Frage aufgeworfen, welche Bedeutung die Aufarbeitung gemeinsamer Geschichte beim Austausch haben sollte. Ein im Tagungsverlauf ins Gespräch gebrachtes Kreativlabor zum künstlerischen Austausch im Weimarer Dreieck könnte solche Themen genauer beleuchten sowie Vernetzung und Hilfestellung bei trilateralen Kulturprojekten bieten. Auch wurde von den Tagungsteilnehmer/innen bei Gesprächsrunden eine größere Transparenz und Sichtbarkeit der aktiven Förderer, Institutionen und Netzwerke der Kulturellen Bildung in allen drei Ländern eingefordert. Unsere gemeinsame Zukunft ist eine europäische, bei der Kunst, Kultur und Kulturelle Bildung zur Verständigung zwischen Kindern und Jugendlichen aus den drei Ländern eine wichtige Rolle spielen können. Dies fordert die Akteure aus Politik und Praxis verstärkt auf, ihren Horizont zu erweitern und neben dem bilateralen auch den tri- bzw. multilateralen Austausch verstärkt ins Auge zu fassen. Dieser Punkt des Tagungsfazits ist durchaus auch als eine Aufforderung an die beiden bilateralen Jugendwerke, DFJW und DPJW, zu verstehen, welche die Durchführung der Tagung finanziell unterstützt haben. Nur mit Hilfe dieser Offenheit können ein friedliches europäisches Miteinander und die Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft gelingen. Die Veranstalter BKJ, Stiftung Genshagen und die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit haben den Teilnehmer/innen zugesagt, in diesem Sinne ihre im Verlauf der Tagung gemachten Vorschläge aufzugreifen und gemeinsam Ideen aus den Bereichen Kunst, Kultur und Kultureller Bildung im Weimarer Dreieck präsenter werden zu lassen. Bianca Fischer ist Referentin der BKJ für deutsch-polnischen Jugendkulturaustausch.

Kulturplaner 2014 (gegen Rückporto) | 16.10.2013

Der Kulturplaner der BKJ enthält eine Auswahl wichtiger Veranstaltungen aus Kultur und Bildung sowie die Kontaktdaten unserer 55 Mitgliedsorganisationen. Die Rückseite gibt außerdem einen aktuellen Überblick über die zentralen Arbeitsfelder der BKJ. Wir schicken Ihnen Ihr Exemplar als kostenlose Beilage zu Ihrer Bücherbestellung im BKJ-Onlineshop zu! Oder senden Sie uns einen voradressierten, mit 1,45 Euro frankierten Rückumschlag an:
BKJ, Stichwort: Kulturplaner, Küppelstein 34, 42857 Remscheid.


BKJ sucht wissenschaftlich-kulturpädagogische/n Projektreferent/in für „Kulturagenten für kreative Schulen“ | 16.10.2013

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) sucht eine/n wissenschaftlich-kulturpädagogische/n Projektreferent/in im Landesbüro NRW des Modellprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen“.
Die BKJ unterhält als Kooperationspartner des Modellprogramms „Kulturagenten für kreativ Schulen“ das Landesbüro Nordrhein-Westfalen. „Kulturagenten für kreative Schulen“ ist ein Modellprogramm der gemeinnützigen Forum K&B GmbH, initiiert und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator und wird in Nordrhein-Westfalen in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW durchgeführt. Das Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“ läuft seit dem Schuljahr 2011/2012 in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. In NRW nehmen 30 Schulen am Modellprogramm teil. Für insgesamt vier Jahre begleiten in NRW zehn Kulturagentinnen und Kulturagenten jeweils ein lokales Netzwerk aus drei Schulen. Bis 2015 werden die Kulturagent/innen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, der Schulleitung, Eltern, Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturinstitutionen ein umfassendes und fächerübergreifendes Angebot der kulturellen Bildung entwickeln sowie langfristige Kooperationen zwischen Schulen und Kulturinstitutionen aufbauen. Für die Mitarbeit im Landesbüro NRW ist zum 1. Januar 2014 die Stelle eines/r wissenschaftlich-kulturpädagogischen Projektreferent/in (Stellenumfang 75 %) zu besetzen. Der/die Projektreferent/in unterstützt die Leitung des Landesbüros in allen inhaltlichen, organisatorischen und protokollarischen Aufgaben in den Arbeitsbereichen
  • Projektmanagement zur Gestaltung und Umsetzung der Inhalte des Modellprogramms in Nordrhein-Westfalen,
  • Begleitung und Fortbildung von Kulturagent/innen,
  • Beratung der in NRW beteiligten Schulen in der Entwicklung nachhaltiger Strukturen für Kulturelle Bildung,
  • Konzeption, Organisation und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen für Kulturagenten/innen und Lehrer/innen,
  • Weiterentwicklung methodischer Fragestellungen und praktischer Arbeitshilfen für Schulen mit kulturellem Profil,
  • Konzeption und Organisation von Fachveranstaltungen und Publikationen,
  • Mitarbeit in den länderübergreifenden Arbeitsgruppen und Gremien des Modellprogramms.
Fachkräfte aus den Bereichen Bildung, Jugend und Kultur können sich bei der BKJ bis zum 15. November 2013 um eine Mitarbeit bewerben.

Gesucht werden Fachkräfte mit folgenden Voraussetzungen:

  • Abgeschlossenes Studium der Erziehungswissenschaft oder Kulturpädagogik, wünschenswert mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik bzw. geisteswissenschaftliches Studium mit Schwerpunkt Bildung und Kultur,
  • Kenntnisse der Arbeitsweisen, Organisationsformen und Strukturen der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung,
  • Vertrautheit mit dem Handlungsfeld der Kooperation von Kultur und Schule,
  • Kenntnisse der Arbeitsweisen, Organisationsformen und Strukturen von Ganztagsschulen,
  • Erfahrung mit Moderationstätigkeiten (z.B. in der Fort- und / oder Weiterbildung),
  • Erfahrungen in der Gestaltung von kreativen Lern- und Lehrprozessen,
  • Erfahrungen und Kenntnisse im Projektmanagement,
  • Bereitschaft zu regelmäßigen Dienstreisen,
  • Versierte IT-Kenntnisse in allen üblichen Programmen,
  • gute englische Sprachkenntnisse.

Wir bieten:

  • Die Mitwirkung an einem bundesweiten Programm und in einem kompetenten und engagierten Team.
  • Eine Vergütung in Anlehnung an den TVÖD in der Entgeltgruppe 11.
Der Dienstort ist Remscheid. Die Stelle ist zunächst befristet vom 1. Januar 2014 bis mindestens zum 31. Dezember 2014.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an:

Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V.
Tom Braun
Küppelstein 34
42857 Remscheid
nrw@kulturagenten-programm.de Stellenausschreibung (PDF)

Wettbewerb „Kinder zum Olymp! Schulen kooperieren mit Kultur“ | 16.10.2013

Im Rahmen ihrer Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! ruft die Kulturstiftung der Länder zum zehnten Mal bundesweit zu einem Wettbewerb für Kultur und Schule auf. Bis zum 30. November 2013 können sich Schulen, Künstler und Kultureinrichtungen wieder mit ihren kulturellen Kooperationsprojekten zum Wettbewerb anmelden: Kinder und Jugendliche sollen in der Schule die Möglichkeit erhalten, sich aktiv in kulturellen Projekten zu engagieren und eigene künstlerische Erfahrungen zu sammeln. Kinder zum Olymp! sucht nicht nur Einzelprojekte, sondern möchte auch die Schulen mit dem überzeugendsten Kulturprofil auszeichnen, Schulen, in denen die Künste fächerübergreifend den Alltag prägen. Seit 2009 gehört Kinder zum Olymp! zu den von der Kultusministerkonferenz empfohlenen Schülerwettbewerben. Schirmherr ist Bundespräsident Joachim Gauck Der Wettbewerb umfasst die Bereiche: Bildende Kunst, Architektur und Kulturgeschichte Film, Fotografie und Neue Medien Literatur Musik Musiktheater Tanz Theater Kulturelles Schulprofil. Teilnehmen können alle allgemeinbildenden Schulen in Deutschland und die deutschen Auslandsschulen mit ihren Kulturpartnern sowie Kultureinrichtungen und Künstler mit ihren Schulkooperationen. Gäste aus Nachbarländern sind willkommen. Gemeinsam mit einer kulturellen Einrichtung oder Künstlern aller Sparten kann sich eine Klasse, ein Kurs, eine Arbeitsgemeinschaft oder eine ganze Schule beteiligen. Der Wettbewerb ist nach den Schulklassen gestaffelt, aber auch klassen- bzw. altersgruppenübergreifende Projekte sind möglich. Mögliche Kooperationspartner der Schulen sind: Museen, Galerien, Theater, Bibliotheken, Literaturhäuser, Bands, Tanztheater, Orchester, Musik- und Kunstschulen, Künstlerische Hochschulen, Kulturvereine, Kirchen, Maler, Bildhauer, Medienkünstler, Architekten, Autoren, Musiker, Tänzer, Schauspieler und viele weitere. Projektinhalte Neue Ideen sind gesucht! Schüler, Lehrer und ihre Partner aus Kunst und Kultur sollen gemeinsam innovative Projekte entwickeln.
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Offene Ausschreibung für soziokulturelle Projekte und „Innovationspreis Soziokultur“ | 16.10.2013

Im Jahr 2014 setzt der Fonds Soziokultur einen Förderschwerpunkt im ländlichen Raum mittels einer offenen Ausschreibung für soziokulturelle Projekte und den „Innovationspreis Soziokultur“. Kulturelle Initiativen, Zentren und Vereine sind aufgerufen, sich zu beteiligen und Anträge für das erste Halbjahr 2014 zu stellen. Einsendeschluss ist der 2. November 2013. Entdeckt und gefördert werden sollen Projekte am Rande. Egal, ob sie in der Peripherie der großen Zentren liegen oder weiter weg „in der Fläche“. Dabei gilt auch hier: nur wer sich ändert, bleibt sich treu. Eine eigenständige Kultur in der Region muss offen sein für Veränderungen und für Neues, gerade in Zeiten der Globalisierung. Kulturelle Bedürfnisse werden geprägt vom gesellschaftlichen Wandel und prägen ihn mit. Auch deshalb ist die „Provinz“ heute bunt und lebendig.


Wettbewerb um die besten Projektideen

Zweimal jährlich ruft der Fonds Soziokultur Träger/innen soziokultureller Projekte dazu auf, sich um Fördermittel zu bewerben. Die erste Ausschreibung 2014 für Projekte mit Beginn in der ersten Jahreshälfte widmet sich dem Thema „Kulturarbeit jenseits der Metropolen“. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Der andere Teil der Fonds-Mittel wird weiterhin an soziokulturelle Projekte vergeben, die sich zwar nicht ausdrücklich dem Leitthema widmen, aber auch Modellcharakter haben. Sie sollen neue Praxis- und Aktionsformen in der Soziokultur entwickeln und erproben – als Beispiel für andere Akteure und Einrichtungen. Damit regt der Fonds Soziokultur einen bundesweiten Wettbewerb um die besten Projektideen an. Offenheit ist gefragt, Freude am Experimentieren und Gestalten, Neugierde und die Bereitschaft, sich auf unbekanntes Terrain zu begeben.


Innovationspreis Soziokultur

Als zusätzlichen Anreiz für Projekte zum Leitthema zeichnet der Innovationspreis Soziokultur ein Projekt aus, das dieses in herausragender Weise bearbeitet hat. Teilnehmen können ausschließlich Projekte, die vom Fonds Soziokultur zum Thema „Kulturarbeit jenseits der Metropolen“ gefördert werden. Diese werden vom Fonds automatisch für den Wettbewerb nominiert. Der Innovationspreis Soziokultur wird im Jahr 2014 zum siebten Mal vergeben, der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
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Ausschreibung Karl Kübel Preis 2014 | 16.10.2013

Die Karl Kübel Stiftung schreibt den Karl Kübel Preis 2014 aus. Dieser trägt den Titel „Das macht uns stark! - Gemeinsam für frühkindliche Bildung“. Bewerben können sich bis zum 31. Dezember 2013 Initiativen, die die Ressourcen des Sozialraums als Bildungspartner für Eltern und Kinder stärken und die Bildungschancen für Familien mit jungen Kindern erhöhen.


Hintergrund

Mit dem Karl Kübel Preis möchte die Karl Kübel Stiftung beispielhaftes und herausragendes Engagement von Organisationen und Initiativen für die Belange von Eltern und Kindern in Deutschland würdigen und das öffentliche Bewusstsein für Bedürfnisse und Interessen von Familie schärfen. Jährlich wechselnde Themenschwerpunkte unter dem Titel „Das macht uns stark!“ bieten den Einrichtungen die Möglichkeit, beste Praxis aus unterschiedlichen Perspektiven darzustellen. Der Karl Kübel Preis 2014 greift das afrikanische Sprichwort „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen auf. Damit gemeint ist, dass die Verantwortung für das gesunde und erfolgreiche Aufwachsen von Kindern nicht alleine auf den Schultern der Eltern ruhen kann. Ein Kind braucht zudem ein Lebensumfeld, das ergänzend förderlich ist.
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Expertenworkshop „Kultur macht Schule – eine Frage der Qualität?! “ | 16.10.2013

Die Entwicklung und Sicherung von Qualität zählt zu den Kernanliegen der BKJ, ihrer Mitglieder und Partner. Am 19. September 2013 diskutierten im Rahmen der MIXED UP Akademie Vertreter/innen der außerschulischen und schulischen Kulturellen Bildung in der Akademie Remscheid über Fragen der Qualität im Arbeitsfeld „Kultur macht Schule“. Die Zusammenfassung der Ergebnisse zeigt unter anderem: Qualitätskriterien entstehen und entwickeln sich dynamisch. Über die Jahre hat sich viel getan im Qualitätsdiskurs zur Kulturellen Bildungspraxis, es erfolgten Annäherungen, es wurden Modelle und unterstützende Instrumente entwickelt. Am 19. September 2013 haben sich im Rahmen der MIXED UP Akademie Vertreter/innen der außerschulischen und schulischen Kulturellen Bildung - zu weiten Teilen aus dem Mitgliederspektrum der BKJ - über Fragen der Qualität insbesondere im Arbeitsfeld „Kultur macht Schule“ ausgetauscht. Der Experten-Workshop wurde von der Akademie Remscheid und der BKJ-Fachstelle „Kultur macht Schule“ gemeinsam durchgeführt, mit dem Ziel, vorhandene Qualitätstableaus und -instrumentarien zu überprüfen und Leerstellen zwischen den unterschiedlichen Konzepten sowie in der Gesamtschau zu identifizieren. Nach einem einführenden Vortrag von Prof. Dr. Max Fuchs, der unter anderem die Frage aufwarf, wie Konflikte innerhalb von Kooperationen fruchtbar gemacht werden können, so dass über Inhalts-, Team- und Organisationsentwicklung Qualität entsteht, folgten weitere Inputs, die die Frage der Qualität aus verschiedenen Perspektiven beleuchteten. Dem schloss sich ein offener Austausch an. Einigkeit herrschte hinsichtlich der Forderung einer qualitätsvollen, sinnvoll rhythmisierten, dezentralisierten und umfassenden Ganztagsbildung an vielen Orten, die das Potential außerschulischer Lern- und Bildungsorte anerkennt und besonders berücksichtigt. Deutlich wurde, dass der Weg dorthin noch lang ist und einiges zu tun bleibt:
  • Schnittstellen müssen verstärkt genutzt und die Vernetzung der unterschiedlichen Lern- und Bildungsorte vorangetrieben und begleitet werden. Wie im 14. Kinder- und Jugendbericht aufgezeigt, geht es darum, Schnittstellen zu identifizieren, diese zu  gestalten und anwendbare Praxisprojekte und Bildungsbündnisse zu entwickeln.
  • Qualität ist dynamisch und entsteht über einen Aushandlungsprozess. Dieser sollte nicht als Kampf zwischen Stärkeren und Schwächeren interpretiert und geführt werden. Vielmehr sollte ein Prozess gemeinsamer Organisationsentwicklung in Gang gesetzt werden, in dem beide Seiten voneinander lernen und dabei Unterstützung von außen erfahren. Nicht allein Schulen sind in diesem Zusammenhang gehalten, sich zu entwickeln und zu öffnen, sondern auch für die außerschulischen Partner.
  • Bestehende Qualitätsinstrumente sollten weiterentwickelt und den Belangen einer dynamischen Kooperations- und Qualitätsentwicklung angepasst werden. Arbeitshilfen sollten überprüft und dynamisiert werden – weg von einer Anleitung „So funktioniert es“, hin zum Aufzeigen möglicher Perspektiven „Hier könnte es hingehen“.
  • Kooperationsmodelle sollten systematisch gesichtet und übertragbare Kooperationsformate unterschiedlicher Ausrichtung herausgearbeitet werden. Jedoch nicht im Sinne einer Staffelung von „Anfänger bis Premium“. Vielmehr sollten die unterschiedlichen Anlässe und Bedürfnisse - nicht zuletzt die finanziellen Rahmenbedingungen - als Ausgangs-, Dreh- und Angelpunkte Berücksichtigung finden.
  • Es braucht Fort- und Weiterbildungen für Personen, die im Zusammenspiel der unterschiedlichen Partner moderieren können. Welche Kompetenzen benötigen Lehrer/innen und Schulleiter/innen? Welche die Kulturakteure? Welches Potential bieten Tandemfortbildungen? Wie kann ein gemeinsamer Lernprozess begünstigt und begleitet werden? Diese Fragen gilt es zu klären.
  • Eine Öffnung von Strukturen ist nicht allein auf der Praxisebene erforderlich. Auch auf strategischer Ebene sind die verantwortlichen Akteure, Verbände und Ressorts gefordert, vertraute Territorien zu verlassen und mit anderen, neuen Partnern zu kooperieren, um mit Blick auf mehr Bildungsgerechtigkeit und die Lebenslagen und Interessen der Kinder und Jugendlichen ein horizontal wie vertikal stabiles Netzwerk zu etablieren.
  • Es braucht Argumente für die unterschiedlichen Beteiligten, Netzwerkpartner und Praxisvertreter/innen. Neben der Analyse des Feldes müssen praktische und einfach formulierte Argumente ausgearbeitet werden, die interessierten Schulleiter/innen, Fachlehrer/innen, Eltern, etc. schlüssige Argumente für mehr Kulturelle Bildung an und mit Schule bieten. Ebenso braucht es Argumente für die außerschulischen Partner.
Die Herausforderungen sind also vielfältig. Bei allen Bemühungen um (mehr) Qualität im Zusammenspiel von Kultur und Schule wird es stets Aufgabe der BKJ sein, die Lebenslagen, Interessen und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen im Blick zu behalten. Ulrike Münter leitet die BKJ-Fachstelle „Kultur macht Schule“

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Kultur macht Schule Qualitätsentwicklung in der Kulturellen Bildung

Festival des Theaters für junges Publikum „Augenblick mal! 2015“ | 16.10.2013

Vom 21. bis 26. April 2015 ist es wieder so weit: Das bundesweite Festival des Theaters für junges Publikum präsentiert alle zwei Jahre in Berlin das Potenzial und die künstlerische Vielfalt des Kinder- und Jugendtheaters. Ab sofort können professionelle Theater aller Sparten in Deutschland, die für junge Zuschauer/innen produzieren, Inszenierungen für das Festival vorschlagen. Diese sollen die eigene programmatische Auffassung vom Kinder- und Jugendtheater beispielhaft zeigen. Jedes Theater kann insgesamt vier Inszenierungen vorschlagen, zwei Kindertheater- und  zwei Jugendtheater-Inszenierungen. Zu beachten ist, dass die Premieren im Zeitraum vom 16. Oktober 2012 bis 15. Oktober 2014 liegen und für die Sichtung der Aufführungen durch die Kurator/innen genügend Termine angeboten werden müssen.

Bewerbungsverfahren

Um den Kurator/innenen eine umfassende Sichtung zu ermöglichen, werden die Vorschläge in zwei Runden eingereicht. Jedes Theater kann pro Runde zwei Inszenierungen vorschlagen, eine Kindertheater- und eine Jugendtheater-Inszenierung, die zu diesem Zeitpunkt bereits zur Premiere gekommen sein müssen. Erste Runde: 10. Oktober 2013 bis 30. April 2014
Zweite Runde: 1. Mai 2014 bis 15. Oktober 2014 Die Vorschläge werden online auf der KJTZ-Website eingereicht. Dem Auswahlgremium werden sechs Persönlichkeiten aus der Theaterpraxis, der Theaterkritik und der Theaterpädagogik angehören, die ab 1. Januar 2014 eine differenzierte Sichtung der Theaterkunst für Kinder und Jugendliche vornehmen. Die Entscheidung, welche zehn Ensembles zu „Augenblick mal! 2015“ nach Berlin eingeladen werden, fällt im November 2014. Das Theater-Festival „Augenblick mal!“ wird vom Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland in Kooperation mit dem THEATER AN DER PARKAUE Junges Staatstheater Berlin und dem GRIPS Theater Berlin veranstaltet. „Augenblick mal!“ fördert und reflektiert seit fast 25 Jahren die Entwicklung des Theaters für junges Publikum in Deutschland. Weitere Informationen und Bewerbung

„Actors of Urban Change“: Europaweites Pilotprogramm für Kulturprojekte | 16.10.2013

Actors of Urban Change ist ein europaweites Pilotprogramm der Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit MitOst e. V. Ziel ist eine nachhaltige und partizipative Stadtentwicklung durch Kultur. Dies soll erreicht werden, indem die Kompetenzen für transsektorale Zusammenarbeit von Akteuren der Kulturszene, der Verwaltung und der Wirtschaft gestärkt werden. Sogenannte transsektorale Dreierteams aus europäischen Städten bewerben sich mit einem Kulturprojekt, das sie in ihrer Stadt umsetzen möchten. Die Bandbreite möglicher Themen reicht dabei von sozialen und politischen bis hin zu ökologischen Herausforderungen städtischen Wandels. Auf lokaler Ebene werden die Teams durch finanzielle Projektförderung und maßgeschneidertes Coaching bei der Umsetzung ihrer Projekte unterstützt. Auf internationaler Ebene profitieren sie von berufsbegleitender Weiterbildung durch Workshops, Seminare, Peer-Learning und Exkursionen sowie von Hospitationen bei anderen Programmteilnehmern. So werden europaweiter Austausch und Netzwerkbildung gefördert und es wird mithilfe kultureller Aktivitäten ein Beitrag geleistet zur positiven Entwicklung von Städten im Sinne des Gemeinwohls. Einreichfrist: 27. Oktober 2013 Weitere Informationen

Julius-Hirsch-Preis: DFB-Auszeichnung für Theater im Fußballverein | 15.10.2013

Der Julius-Hirsch-Preis 2013 des Deutschen Fußballbunds (DFB) geht an den Sport- und Jugendclub Hövelriege, der Fußball mit kultureller Bildungsarbeit verbindet. Der DFB verleiht den Preis seit 2005 in Erinnerung an Julius Hirsch, einen deutschen Nationalspieler jüdischen Glaubens. Der Preisträger SJC Hövelriege aus dem Kreis Paderborn unterhält unter anderem eine Theatergruppe. Bei einer Griechenlandfahrt im Sommer 2012 besuchte eine Gruppe des Clubs die Gedenkstätten in Kalavrita und Distormo. Auf der Reise erfuhr sie dann von den Massenmorden durch die deutsche Besatzung – rund 800.000 Griechen waren getötet worden. Vier Zeitzeugen, heute zwischen 72 und 89 Jahren alt, berichteten der Gruppe, wie sie damals als Kinder, in der örtlichen Schule eingesperrt, die Ermordung ihrer Väter und Großväter miterleben mussten. Im Gespräch mit den Überlebenden spürten die Jugendlichen den Ursachen der wieder erwachenden Ressentiments zwischen Deutschen und Griechen nach. Unter der Leitung des Schauspielers Martin Bretschneider befassten sich Jugendliche der Jugendtheatergruppe des Vereins in intensiver Nachbereitung mit der Griechenlandreise. So entstand das Theaterstück „Du sollst nicht töten!“, das mit großem Erfolg in Bochum, Herford und Hövelhof gespielt wurde. Für dieses Engagement hatte der SJC Hövelriege bereits den BKM-Preis Kulturelle Bildung gewonnen. Die BKJ freut sich, dass Martin Bretschneider am 28. November 2013 im Rahmen des BKJ-Jubiläumfests von der erfolgreichen kulturellen Jugendarbeit des Vereins berichten wird.

Weitere Informationen

DFB-TV: Video über den SJC Hövelriege Laudatio von BDAT-Präsident Norbert Radermacherzum BKM-Preis für den SJC Hövelriege  > BKM–Preis Kulturelle Bildung 2013 verliehen Martin Bretschneider: „Unser Besuch der Gedenkstätten in Kalavrita und Distomo in Griechenland“ (PDF) 

MIXED UP Akademie „Finanzierungsstrategien und Finanzierungspraxis“ | 15.10.2013

Nicht selten scheitern gute Ideen und innovative Einrichtungen am nötigen Kleingeld. Der BKJ-Fachtag im Rahmen der MIXED UP Akademie am 21. Oktober 2013 in Berlin gibt daher einen Überblick zu Finanzierungsstrategien für Einrichtungen und Projekte Kultureller Bildung und eröffnet zugleich die Möglichkeit, in Praxisworkshops von erfahrenen Referenten/innen Tipps und Tricks zu konkreten Finanzierungsstrategien zu erfahren. Teilnahmebeitrag: 25 Euro, Ermäßigungen in Ausnahmefällen möglich Weitere Informationen und Anmeldung

Fachtag „Mehr als die Summe der Teile! Gelingende Bildungsprozesse im Zusammenspiel von Jugendhilfe und Schule“ | 14.10.2013

Der Fachtag „Mehr als die Summe der Teile! Gelingende Bildungsprozesse im Zusammenspiel von Jugendhilfe und Schule“ findet am 19. November 2013 im SAALBAU Gallus in Frankfurt am Main statt. Anmeldungen zu dem vom Kooperationsverbund Fachveranstaltungen Schulentwicklung & Jugendhilfe initiierten Fachtag sind bis zum 5. November 2013 möglich. Schule prägt Zukunftsperspektiven und ist der Ort, an dem alle Kinder und Jugendlichen in ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit erreicht werden. Jugendhilfe und Schule kooperieren in Frankfurt am Main seit vielen Jahrenmit dem Ziel, Kindern und Jugendlichen erfolgreiche Bildungsprozesse zu ermöglichen. Dabei entstehen neue Lernformen innerhalb der Schule und Kooperationsformen mit außerschulischen Partnerinnen und Partnern. Voraussetzung für das Gelingen im Sinne der Kinder und Jugendlichenist dabei auch die gegenseitige Wertschätzungder unterschiedlichen Professionen und Kompetenzen. Der Fachtag widmet sich verschiedenen Themenkomplexen, die den Fokus auf Gelingensfaktoren und den Umgangmit Herausforderungen in Bildungsprozessen richten und Impulse für Projekte in Kooperation von Schule und Jugendhilfe geben sollen. Ulrike Münter von der BKJ-Fachstelle „Kultur macht Schule“ wird einen Workshop zum Thema „Kulturelle Bildung als Beitrag für eine neue Lernkultur“ leiten. Weitere Informationen

KMK-Empfehlung: Kulturelle Bildung für alle Kinder und Jugendlichen | 11.10.2013

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat ihre Empfehlungen zur Kulturellen Kinder- und Jugendbildung von 2007 überarbeitet. Sie hebt nun stärker hervor, dass die Teilhabe aller Kinder und Jugendlichen an Kunst und Kultur das Handeln aller Beteiligten in einer Verantwortungsgemeinschaft erfordert und empfiehlt nachdrücklich die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Bildung, der Kultur und der Jugendarbeit. Die Kultusminister/innen schreiben:
„Für ein gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen übernehmen Familie, Schule und außerschulische Bildung gemeinsam Verantwortung im Sinne einer umfassenden Bildung an unterschiedlichen Orten und in unterschiedlichen Formen. Kulturelle Bildung ist Bestandteil einer ganzheitlichen Bildung in gemeinsamer Verantwortung. Dazu arbeiten Schulen und Kindertagesstätten mit den Trägern und Einrichtungen der außerschulischen kulturellen Bildung in Jugendarbeit und Kultur z. B. auf der Basis von Kooperationsvereinbarungen verbindlich zusammen. […] Bei allen Formen der Kooperation ist ihre Wirksamkeit umso größer, je längerfristig und nachhaltiger die Projekte angelegt und politisch abgesichert sind.“


Kulturelle Schulprofile

Mit Blick auf die Ganztagsschule empfiehlt die KMK, Kulturelle Bildung
„langfristig und – im Sinne der Gestaltung eines kulturellen Schulprofils – nachhaltig im Schulleben sowie in den curricularen Zusammenhängen zu verankern. Kulturelle Bildung findet dabei nicht nur im Unterricht der künstlerischen Kernfächer statt, sondern bezieht alle Unterrichtsfächer mit ein. Unterricht und außerunterrichtliche Angebote ergänzen sich und beziehen sich in ihren unterschiedlichen Funktionen aufeinander. Insgesamt kann damit auch der Stellenwert der musischen Fächer (z. B. Bildende Kunst, Musik, Darstellendes Spiel/Theater) gestärkt werden. Die Verankerung von kultureller Bildung sollte von der Schulverwaltung als ein anerkanntes Ziel der Schulentwicklung kommuniziert und unterstützt werden.“


Außerschulische Lernorte

Trägern der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit empfehlen die Kultusminister/innen, im Dialog mit Kultur und Schule kulturelle Profile für ihre Einrichtungen zu entwickeln: „Dazu gehören auch die Verständigung über gegenseitige Qualitätsansprüche und verbindliche Verabredungen über ein aufeinander abgestimmtes Bildungsangebot.“ Außerdem sollte Kinder- und Jugendarbeit nach Auffassung der KNK „ein integraler Bestandteil der Arbeit aller Kultureinrichtungen der öffentlichen Hand sein und sowohl in die Bemessung der Budgets als auch in die Förderentscheidungen der Zuschussgeber einfließen. […] Kultureinrichtungen verschiedenster Trägerformen und aller Sparten sollten verstärkt außerschulische Lernorte zur Verfügung stellen, die eine authentische Begegnung mit künstlerisch-ästhetischer Praxis ermöglichen.“

Multiprofessionelle Kooperation

Hinsichtlich der Ausbildung von Fachkräften heißt es in den Empfehlungen:
„Die pädagogische und künstlerische Ausbildung an den Hochschulen und Fachschulen sollte für die späteren Vermittler kultureller Bildung in allen Bildungseinrichtungen und Schulstufen nicht nur auf die Vermittlung von theoretischen und praktischen Grundlagen innerhalb der jeweiligen Fächer und Sparten, sondern auch auf die multiprofessionelle Kooperation der Akteure in lokalen Allianzen ausgerichtet sein.“
In der Lehrerausbildung, nicht nur in den künstlerischen Fächern, stellt nach Ansicht der KNK „die unmittelbare Einbindung kultureller Bildung in Kooperation mit den außerschulischen Partnern einen wichtigen Baustein dar“. Darüber hinaus wird eine gemeinsame berufsbegleitende Fortbildung von schulischen und außerschulischen Mitarbeiter/innen und von Künstler/innen empfohlen: „Diese sollte in ihrer Konzeption von einer Verantwortungsgemeinschaft der Träger und Professionen geprägt sein“.

Weitere Informationen

Pressemitteilung zu den Ergebnissen der 343. Plenarsitzung der KMK Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur kulturellen Kinder- und Jugendbildung (10.10.2013): [ PDF | 6 Seiten | 92 KB ]

Jugendpolitik vor Ort gestalten – Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2014 ausgeschrieben | 10.10.2013

Der Deutsche Kinder- und Jugendhilfepreis – Hermine-Albers-Preis – wird von den Obersten Jugend- und Familienbehörden der Länder gestiftet und vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) alle zwei Jahre verliehen. Für das Jahr 2014 schreibt die AGJ den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis in den Kategorien „Praxispreis – Jugendpolitik vor Ort gestalten“, „Theorie- und Wissenschaftspreis“ sowie „Medienpreis“ aus. Jugend ist eine entscheidende Lebensphase der Orientierung und der Weichenstellung für die Zukunft. Sie ist geprägt von einem Spannungsverhältnis des Übergangs von der Kindheit zum Erwachsenenstatus, von der Orientierungssuche und des Ausprobierens sowie der Suche nach einer eigenständigen Lebensführung. Um allen Jugendlichen bestmögliche Chancen und Rahmenbedingungen für ein gelingendes Aufwachsen zu ermöglichen, bedarf es einer Politik, die deren spezifische Bedürfnisse stärker in den Mittelpunkt rückt. Aufgabe von Jugendpolitik ist es, Jugendliche als Partner in einem Gestaltungsprozess anzuerkennen, sie bei der Bewältigung alterstypischer Angelegenheiten zu unterstützen und ihnen entsprechende Freiräume für ihre Entwicklung und die Erprobung unterschiedlicher Identitätsentwürfe sowie eine spezifische Förderung zur Verfügung zu stellen. Sie setzt sich dafür ein, jungen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder einer möglichen Behinderung gleiche Teilhabechancen zu eröffnen sowie zu einer gelingenden beruflichen und sozialen Integration beizutragen. Dabei ist Jugendpolitik immer auch eine Einmischungspolitik, indem sie in anwaltschaftlicher Funktion die Interessen junger Menschen auch in anderen Politikbereichen vertritt und diese wiederum nutzt, um gemeinsame Ziele umzusetzen. Eines der wichtigsten Instrumente von Jugendpolitik ist die Selbstorganisation junger Menschen. Mit der Ausschreibung des Praxispreises 2014 werden Organisationen, Initiativen und Träger etc. angesprochen, die mit ihrer Arbeit aufzeigen, wie die beschriebenen und theoretischen Anforderungen praxisnah und alltagsorientiert umgesetzt werden. Ausgezeichnet werden sollen Arbeiten, die zu dem ausgeschriebenen Thema innovative Modelle, Konzepte bzw. Strategien der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe beschreiben und dieser neue Impulse geben sowie zu ihrer Weiterentwicklung beitragen. Der Praxispreis ist mit 4.000 Euro dotiert.  Mit dem Theorie- und Wissenschaftspreis sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Fachkräfte, insbesondere auch Nachwuchskräfte, im Bereich der Sozialen Arbeit, Erziehungswissenschaft und/oder Kinder- und Jugendhilfe für ihre Arbeit ausgezeichnet und gefördert werden. Für den Preis können fachtheoretische und wissenschaftliche Arbeiten der jüngsten Zeit eingereicht werden, die der Theorie der Kinder- und Jugendhilfe neue Impulse geben. Dabei sind auch Arbeiten gefragt, die aufzeigen, wie Erfahrungen aus der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe in Theorie, Wissenschaft und Ausbildung aufgegriffen werden. Die eingereichten Qualifikationsarbeiten sollen in der Regel das Niveau einer wissenschaftlich beachtlichen, schriftlichen Arbeit (Dissertation) haben. Die Dissertationsverfahren sollten in dem Zeitraum vom 1. November 2011 bis 30. Oktober 2013 abgeschlossen worden sein. Die theoretische bzw. wissenschaftliche Intention der Arbeiten mit ihrem Bezug zur Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) soll in einem Exposé zur schriftlichen Arbeit erläutert werden. Der Theorie- und Wissenschaftspreis ist mit 4.000 Euro dotiert.  Der Medienpreis würdigt hervorragende publizistische Arbeiten – sei es in Tages- oder Wochenzeitungen, in regionalen oder überregionalen Medien, in Printmedien, Online-Medien oder in Rundfunk und Fernsehen –, die zu einem Verständnis der Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe beitragen und/oder die Lebenswelten von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien einer breiten Öffentlichkeit bewusst machen. In diesem Zusammenhang können Journalistinnen und Journalisten nicht nur für einzelne Beiträge, sondern auch für ein kontinuierliches berufliches Engagement ausgezeichnet werden. Bei Einsendung einzelner Beiträge muss gewährleistet sein, dass diese in einem Zeitraum vom 1. November 2011 bis 30. Oktober 2013 veröffentlicht wurden. Der Medienpreis ist mit 4.000 Euro dotiert.  Einsendeschluss für eine Bewerbung um den Praxis-, Theorie- und Wissenschafts- oder Medienpreis 2014 ist der 31. Oktober 2013. Weitere Informationen

Infoveranstaltung „Kultur macht stark“ | 10.10.2013

Im Rahmen einer Infotour lädt die Servicestelle „Kultur macht stark“ der LKJ Niedersachsen nach Göttingen ein, um über das Programm des BMBF und die einzelnen Förderangebote der Programmpartner zu informieren. Schwerpunkt der Informationsveranstaltung werden die Förderprogramme im Bereich Musik sein. Das BKJ-Programm Künste öffnen Welten wird ebenfalls vorgestellt. Nach der Vorstellung des Gesamtprogramms präsentieren sich folgende Verbände mit ihren Konzepten:
  • Verband deutscher Musikschulen e.V. – MusikLeben!
  • Deutscher Chorverband – SINGEN
  • Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände
  • Bundesverband Popularmusik – Pop to go
  • Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung – Künste öffnen Welten
Information und Anmeldung: kultur-macht-stark@lkjnds.de

Infoveranstaltung „Kultur macht stark“ | 10.10.2013

Im Rahmen einer Infotour lädt die Servicestelle „Kultur macht stark“ der LKJ Niedersachsen nach Braunschweig ein, um über das Programm des BMBF und die einzelnen Förderangebote der Programmpartner zu informieren. Schwerpunkt der Informationsveranstaltung werden die Förderprogramme im Bereich Musik sein. Das BKJ-Programm Künste öffnen Welten wird ebenfalls vorgestellt. Nach der Vorstellung des Gesamtprogramms präsentieren sich folgende Verbände mit ihren Konzepten:
  • Verband deutscher Musikschulen e.V. – MusikLeben!
  • Deutscher Chorverband – SINGEN
  • Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände
  • Bundesverband Popularmusik – Pop to go
  • Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung – Künste öffnen Welten
Information und Anmeldung: kultur-macht-stark@lkjnds.de

Infoveranstaltung „Kultur macht stark“ | 10.10.2013

Im Rahmen einer Infotour lädt die Servicestelle „Kultur macht stark“ der LKJ Niedersachsen nach Osnabrück ein, um über das Programm des BMBF und die einzelnen Förderangebote der Programmpartner zu informieren. Schwerpunkt der Informationsveranstaltung werden die Förderprogramme im Bereich Musik sein. Das BKJ-Programm Künste öffnen Welten wird ebenfalls vorgestellt. Nach der Vorstellung des Gesamtprogramms präsentieren sich folgende Verbände mit ihren Konzepten:
  • Verband deutscher Musikschulen e.V. – MusikLeben!
  • Deutscher Chorverband – SINGEN
  • Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände
  • Bundesverband Popularmusik – Pop to go
  • Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung – Künste öffnen Welten
Information und Anmeldung: kultur-macht-stark@lkjnds.de

Infoveranstaltung „Kultur macht stark“ | 10.10.2013

Im Rahmen einer Infotour lädt die Servicestelle „Kultur macht stark“ der LKJ Niedersachsen nach Oldenburg ein, um über das Programm des BMBF und die einzelnen Förderangebote der Programmpartner zu informieren. Schwerpunkt der Informationsveranstaltung werden die Förderprogramme im Bereich Musik sein. Das BKJ-Programm Künste öffnen Welten wird ebenfalls vorgestellt. Nach der Vorstellung des Gesamtprogramms präsentieren sich folgende Verbände mit ihren Konzepten:
  • Verband deutscher Musikschulen e.V. – MusikLeben!
  • Deutscher Chorverband – SINGEN
  • Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände
  • Bundesverband Popularmusik – Pop to go
  • Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung – Künste öffnen Welten
Information und Anmeldung: kultur-macht-stark@lkjnds.de

Infoveranstaltung „Kultur macht stark“ | 10.10.2013

Über 10 Vertreter/innen aus „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ haben zugesagt, am 20. November 2013 ins Magdeburger Roncalli-Haus zu kommen und ihre jeweiligen Förderprogramme in Kurzpräsentationen und an Informationsständen vorzustellen. Die BKJ ist mit ihrem Programm Künste öffnen Welten ebenfalls mit dabei. Die Veranstaltung wird von der Servicestelle „Kultur macht stark“ der LKJ Sachsen-Anhalt angeboten. Weitere Informationen und Anmeldungen: bfd@jugend-lsa.de

GMK-Forum Kommunikationskultur „smart und mobil“ | 10.10.2013

Vom 22. bis 24. November 2013 findet in Mainz das 30. GMK-Forum Kommunikationskultur unter dem Motto „smart und mobil – Digitale Kommunikation als Herausforderung für Bildung und Pädagogik“statt.
Digitale mobile Medien verändern unsere Gesellschaft und unsere Kultur: Smartphones, Tablets und Laptops ermöglichen Information, Kommunikation und kreatives Handeln jederzeit und überall. Mobile Kommunikation verwischt die Grenzen zwischen Öffentlichkeit und Privatheit und verändert unsere Tagesstrukturen. Digitale mobile Medien machen uns jederzeit an jedem Ort erreichbar. Austausch, Unterhaltung und auch Bildung sind kontinuierlich möglich. Für Pädagogik und Bildung mit Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen entsteht dringender Handlungsbedarf, um Chancen wahrzunehmen und Risiken zu mindern. Die Tagung der GMK wird in Vorträgen, Workshops und einem Barcamp aktuelle Ergebnisse und Modelle aus Wissenschaft und Praxis präsentieren sowie Lösungsmöglichkeiten und neue Strategien diskutieren. Weitere Informationen und Anmeldung

Bildungskongress „Bildung in NRW - Gemeinsame Verantwortung von Land, Kommunen und Zivilgesellschaft“ | 09.10.2013

Der Städtetag Nordrhein-Westfalen veranstaltet gemeinsam mit der Stadt Mülheim und der Stiftung Mercator den landesweiten Bildungskongress „Bildung in NRW - Gemeinsame Verantwortung von Land, Kommunen und Zivilgesellschaft“ am 19. November 2013 in der Stadthalle in Mülheim an der Ruhr.  Als Referenten sind Vertreter/innen aus Kommune und Land, Zivilgesellschaft, Wirtschaft sowie weiteren Organisationen und Institutionen eingeladen. Die Veranstalter wollen eine gemeinsame Diskussion über die Zukunft und Weiterentwicklung der gemeinsamen Verantwortung von Land, Kommunen und Zivilgesellschaft für die Bildung anregen. Kostenlose Anmeldung sowie weitere Informationen


Stipendien zur Entwicklung theatraler Produktionen für Kinder | 08.10.2013

Die SPURENSUCHE 2014 „Alles nur erfunden!“ schreibt zu ihrem Titelthema eine Challenge aus: Junge Künstler/innen und Forscher/innen sind aufgerufen, zum Thema „Alles nur erfunden!“ Skizzen für szenische Kindertheaterprojekte einzureichen. Beteiligen können sich bis zum 14. November 2013 Studierende und Berufsanfänger/innen aus dem Bereich der szenischen und performativen Künste, Individuen und Gruppen. Einzureichen ist zunächst eine Skizze - maximal 2 Seiten Text plus Bild plus Kurzdarstellung der Teilnehmer/innen. Zur SPURENSUCHE – vom 25. bis 29. Juni 2014 am FUNDUS THEATER in Hamburg – werden drei Einreichungen eingeladen. Sie erhalten jeweils ein Budget von 2000 Euro, um ihre Skizzen zu szenischen Erprobungen auszuarbeiten und auf der SPURENSUCHE vor einem Publikum aus Kindern und Fachleuten vorzustellen. Im Anschluss an die Präsentationen werden die szenischen Umsetzungen im Rahmen einer Werkstatt mit Unterstützung professioneller Kinder- und Jugendtheatermacher/innen weiter ausgearbeitet. Eine spätere Realisierung und Aufführung an professionellen Kinder- und Jugendtheaterhäusern ist möglich. Weitere Informationen

25. Frankfurter Autorenforum für Kinder- und Jugendtheater | 08.10.2013

„Echt gemacht - Wie der Text im Theater entsteht“ - unter diesem Titel findet vom 5. bis 7. Dezember 2013 das 25. Frankfurter Autorenforum für Kinder- und Jugendtheater statt. Das Autorenforum wird vom Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland veranstaltet und ist eine in Kooperation mit dem Theaterhaus und dem Künstlerhaus Mousonturm. Die Anmeldung ist bis zu 29. November 2013 möglich. Im Mittelpunkt des bundesweiten Branchentreffs für die Dramatik des Kinder- und Jugendtheaters steht in diesem Jahr die Frage nach der Zukunft der Autorschaft. Auf dem dreitägigen Treffen werden Autoren und Theaterexperten über partizipative, performative und dokumentarische Theaterformen diskutieren, darüber hinaus werden neue Stücke der verschiedenen Kunstformen präsentiert. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung

Weiterbildung: Forum Treffen junger Autoren | 08.10.2013

Im Rahmenprogramm des Treffens junger Autoren, das die Berliner Festspiele als Bundeswettbewerbe für Kinder und Jugendliche durchführen findet am 22. November 2013 eine Fortbildung für Pädagog/innen statt. Das Forum bietet neben der Möglichkeit eines kollegialen Austauschs vor allem eine praxisnahe Fortbildung, die sich unterschiedlichen Aspekten des kreativen/literarischen Schreibens in der Schule widmet. Eine kreative Auseinandersetzung mit literarischen Texten fördert Sprachverständnis, Kommunikationsfähigkeit und Textkompetenz. Ähnlich wie in der Musik oder der bildenden Kunst, wird kreatives/literarisches Schreiben dabei in erster Linie als ein Handwerk begriffen werden, das – unabhängig von der Talentfrage oder individuellen Ambitionen – erlernt und vermittelt werden kann. In welcher Form und ausgehend von welchen Inhalten, das im Deutschunterricht gelingen kann, ist Schwerpunkt des Forum-Programms. Das Programm der Fortbildung ist in diesem Jahr zweigeteilt. Praxis I richtet sich an Pädagogen/innen, die zum ersten Mal an einer Fortbildung teilnehmen; Praxis II an Pädagogen/innen mit Vorkenntnissen, bzw. solche, die bereits an früheren Foren des Treffens junger Autoren teilgenommen haben, um ihnen ein weiterführendes Angebot zu unterbreiten. Der Fokus richtet sich an alle Teilnehmer/innen aus Praxis I und Praxis II. Anmeldung und weitere Informationen

BKJ sucht Sachbearbeiter/in für Fördermittelmanagement | 08.10.2013

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ) sucht für ihren Standort in Berlin mit einem Stellenumfang von 30 Wochenstunden ab dem 15. Januar 2014 eine/n Sachbearbeiter/in mit dem Schwerpunkt Fördermittelmanagement. Die BKJ ist der Dachverband der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung in Deutschland. Sie ist ein Zusammenschluss von 55 bundesweit agierenden Institutionen, Fachverbänden und Landesvereinigungen. In Berlin werden die Freiwilligendienste Kultur und Bildung (www.freiwilligendienste-kultur-bildung.de) und das Programm Künste öffnen Welten (www.kuenste-oeffnen-welten.de) umgesetzt. Die BKJ fördert dabei durch Zuwendungen einerseits die pädagogische Begleitung von Freiwilligen im Freiwilligen Sozialen Jahr bzw. im Bundesfreiwilligendienst, zum anderen Projekte von lokalen Bündnissen, die sich mittels Kultureller Bildung für Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit einsetzen. Dem Finanzreferat obliegt die verwaltungsmäßige Durchführung dieser Vorhaben.

Ihre Aufgaben bei uns

  • Prüfung der Verwendungsnachweise unserer Zuwendungsempfänger (rechnerische Richtigkeit, Übereinstimmung mit dem Finanzierungsplan und Plausibilität der Ausgaben anhand der Belegliste)
  • Prüfung der Ausgaben- und Finanzierungspläne im Rahmen von eingereichten Förderanträgen
  • Tatsachenermittlung im Rahmen der Antrags- und Verwendungsnachweisprüfungen sowie Entscheidung bei Problemfällen im Rahmen der zuwendungsrechtlichen Vorgaben
  • Mitwirkung an vertieften und örtlichen Prüfungen einschließlich dem Entwurf von Prüfvermerken
  • Beratung und Unterstützung der Antragsteller sowie der Zuwendungsempfänger
  • eigenständige Aktenführung sowie Vor- und Ablage der Akten für das Finanzreferat

Unsere Erwartungen an Sie

  • eine abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung (z.B. als Bürokauffrau/-mann bzw. als Verwaltungsfachangestellte/r) oder eine überzeugende Biographie mit vergleichbarem Kenntniserwerb
  • mehrjährige Erfahrung im Umgang mit öffentlichen Fördermitteln sowie gründliche Kenntnis der Verwaltungsvorschriften zu § 44 BHO, insbesondere der ANBest-P
  • Erfahrung in der Prüfung von Anträgen/Nachweisen nach den Bestimmungen der BHO oder Erfahrung in der Abrechnung von landes-, bundes- oder EU-finanzierten Projekten bei verschiedenen Behörden
  • aktive und freundliche Kommunikation per Telefon und E-Mail, ein sicheres und strukturiertes Auftreten sowie die Befähigung, getroffene Entscheidungen sachgerecht zu begründen
  • Bereitschaft zu örtlichen Prüfungen im gesamten Bundesgebiet, vor allem im März und April
  • Interesse an Projekten der Kulturellen Bildung sowie am intensiven Austausch mit den Akteuren

Wir bieten Ihnen

  • Mitarbeit in einem lebendigen Team, zunächst mit einer Befristung bis Ende 2015
  • eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit mit Raum für individuelle Gestaltung
  • eine Vergütung angelehnt an den TVöD-Bund in der Entgeltgruppe 6

So bewerben Sie sich

Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung bis spätestens 3. November 2013 als PDF an bewerbungen@bkj.de – bitte fügen Sie dabei alle Unterlagen in einer einzigen Datei zusammen. Ihre Bewerbung sollte neben dem Motivationsschreiben und Ihrem tabellarischen Lebenslauf auch Arbeitszeugnisse enthalten. Nachweise ehrenamtlichen Engagements können zusätzlich beigefügt werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Bewerbungen mit Motivationsschreiben ohne konkreten Bezug zur ausgeschriebenen Stelle grundsätzlich nicht berücksichtigen.

Ansprechpartner

Kilian Schmuck, Leiter des Finanzreferates, schmuck@bkj.de Stellenangebot (PDF)

Weiterbildung: Forum Treffen junge Musik-Szene | 08.10.2013

Im Rahmenprogramm des Treffens junge Musik-Szene, das die Berliner Festspiele als Bundeswettbewerb für Kinder und Jugendliche durchführen, finden am 8. November 2013 Fortbildungen für Pädagog/innen statt. Ein Fortbildungs-Forum dient der praxisnahen Fortbildung und ermöglicht einen kollegialen Austausch. Im Schwerpunkt des Forums wird modellhaft ein Weg aufgezeigt, der von einer Idee über einen Text zu einem eigenen Song führt. Womöglich werden in der Kürze der Zeit keine künstlerisch befriedigenden Rock-/Popsongs entstehen, wohl aber können spannende Fragmente und vielversprechende Skizzen eines solchen in einer abschließenden Präsentation vorgestellt, besprochen und verglichen werden. Anmeldung und weitere Informationen


Kamerakinder Fotopreis NRW 2013 | 08.10.2013

Noch bis zum 27. Oktober 2013 können Kinder Fotos zum Allgemeinen Wettbewerb des Kamerakinder Fotopreises NRW oder zum Sonderthema „Experimentier mal!“ einreichen. Der vom Deutschen Kinderhilfswerk und der Medienstiftung in Köln finanzierte Wettbewerb wird vom jfc Medienzentrum durchgeführt, das als Fachadresse für die Kinder- und Jugendmedienarbeit in der NRW-Szene fest verankert ist. Der Wettbewerb richtet sich an Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren. Die Fotos lassen sich mit Hilfe einer kindgerechten Anleitung auf der Homepage hochgeladen oder können per Post an den Veranstalter, das jfc Medienzentrum, geschickt werden. Geknipst werden kann alles, was gefällt, oder eben ein Motiv zum Sonderthema „Experimentier mal!“. Es winken attraktive Sach- und Geldpreise für die Fotos junger Einzelkünstler, Kindergruppen oder Schulklassen. Die Preisverleihung findet am Samstag, 14. Dezember 2013 im Alten Pfandhaus in Köln statt. Die Geld- und Sachpreise werden von einer Fachjury aus Kindern und Experten verliehen. Zudem werden weitere der eingereichten Werke in einer Ausstellung zu sehen und alle Teilnehmer/innen können an einer spannenden Abenteuer-Fotoralley teilnehmen. Weitere Informationen

Verleihung des Deutschen Jugendliteraturpreises 2013 | 07.10.2013

Am 11. Oktober 2013 werden die Preisträger des Deutschen Jugendliteraturpreis 2013 auf der Frankfurter Buchmesse verkündet und geehrt.

Eine Kritikerjury zeichnet jeweils das beste Bilder-, Kinder-, Jugend- und Sachbuch aus den Verlagsproduktionen des Vorjahres aus. Parallel dazu prämiert eine unabhängige Jugendjury ihr eigenes Preisbuch. Zum zehnjährigen Bestehrn der Jugendjury wurde jetzt an der Universität Bamberg eine Studie zur Jugendjury als modellhaftes Projekt der Leseförderung durchgeführt. Die Untersuchung „Leseförderung durch Teilhabe“ umfasst neben einem Rückblick zur Beteiligung Jugendlicher am Deutschen Jugendliteraturpreis empirische Ergebnisse zum aktuellen Leseverhalten der jungen Juroren, zu ihren Wertungskriterien und zur Kommunikation über Literatur. Dabei werde deutlich wie nachhaltig die Juryarbeit die Jugendlichen prägt, ihr Selbstbewusstsein stärkt und ihre Kompetenzen erweitert. Jede der fünf Sparten des Deutschen Jugendliteraturpreises ist mit einer Preissumme von 8.000 Euro versehen. Außerdem wird der mit 10.000 Euro dotierte Sonderpreis für das Autoren-Gesamtwerk verliehen. Die Gesamtsumme der Preise beläuft sich auf 50.000 Euro.

Auf der Frankfurter Buchmesse ist der AKJ in Halle 3.0 K117 zu finden und informiert dort über seine Arbeit. Die Preisverleihung kann nur auf Einladung besucht werden.

Weitere Informationen

Kurz-Programm der Preisverleihung > Studie zur Jugendjury „Leseförderung durch Teilhabe“ > AKJ

AKJ sucht Projektleiter/in für den Deutschen Jugendliteraturpreis | 07.10.2013

Der Arbeitskreis für Jugendliteratur e. V., der Dachverband für Kinder- und Jugendliteratur in Deutschland, sucht zum 1. Januar 2014 eine/n Projektleiter/in in Vollzeit. Die Vergütung erfolgt nach TVöD 9 (Bund).

Aufgaben

  • Betreuung des Deutschen Jugendliteraturpreises,
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,
  • Organisation von Messeauftritten,
  • Redaktion von Publikationen,
  • Pflege des AKJ-Internetauftritts,
  • Organisation von Tagungen.

Profil

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium
  • gute Kenntnisse der Kinder- und Jugendliteratur und Erfahrung im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Veranstaltungsorganisation,
  • Textsicherheit, Organisationstalent, Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke,
  • gute EDV- und Internet-Kenntnisse,
  • gute Englisch-Kenntnisse,
  • Bereitschaft zu Dienstreisen und zur Wahrnehmung von Wochenend-Terminen.
Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind bis zum 21. Oktober 2013 zu senden an den: Arbeitskreis für Jugendliteratur e. V.
Metzstraße 14c / 81667 München

Weitere Informationen

Ausschreibung (PDF) > AKJ

Schriftenreihe Kulturelle Bildung: „Leseförderung durch Teilhabe“ | 07.10.2013

Im Jahr 2003 wurde die Beteiligung Jugendlicher am Deutschen Jugendliteraturpreis maßgeblich erweitert: Eine völlig autonome Jugendjury beurteilt jeweils neue Jugendliteratur und vergibt seitdem zusätzlich einen eigenen Preis. Zu diesem zehnjährigen Jubiläum wurde jetzt an der Universität Bamberg eine Studie zur Jugendjury als modellhaftes Projekt der Leseförderung durchgeführt. Sie umfasst neben einem Rückblick zur Beteiligung Jugendlicher am Deutschen Jugendliteraturpreis empirische Ergebnisse zum aktuellen Leseverhalten der jungen Juror/innen, zu ihren Wertungskriterien und zur Kommunikation über Literatur. Dabei wird deutlich, wie nachhaltig die Juryarbeit die Jugendlichen prägt, ihr Selbstbewusstsein stärkt und ihre Kompetenzen erweitert. Ina Brendel-Perpina/Felix Stumpf: Leseförderung durch Teilhabe. Die Jugendjury zum Deutschen Jugendliteraturpreis. Schriftenreihe Kulturelle Bildung vol. 36. München 2013. 253 Seiten. ISBN 978-3-86736-336-5. 18,80 Euro Das Buch kann über den Buchhandel bezogen oder beim kopaed-Verlag bestellt werden.

Stiftung Mercator schreibt Forschungsfonds Kulturelle Bildung aus | 02.10.2013

Die Stiftung Mercator hat ein Programm zur Förderung von Studien zu den Wirkungen Kultureller Bildung ausgeschrieben. Die Ausschreibung richtet sich an promovierte Wissenschaftler/innen an Forschungseinrichtungen in Deutschland. Angesprochen sind alle Fachrichtungen, für die Kulturelle Bildung potenziell ein Gegenstand ist (Erziehungswissenschaft, Bildungsforschung, Geisteswissenschaften, Philosophie, Kognitionswissenschaft, Psychologie, Neurowissenschaften etc.). Die Studien sollen die wissenschaftliche Analyse und empirische Erforschung der Wirkungen kultureller Bildung im deutschsprachigen Raum stärken. Sie sollen Erkenntnisse über die Wirkungen produktiver und rezeptiver Aktivitäten kultureller Bildung im Medium der Künste (Literatur, Theater, Musik, bildende Kunst, Tanz, Film, neue Medien) in schulischen und außerschulischen Vermittlungskontexten bei Kindern und Jugendlichen ergeben. Mit dem auf Wirkungsforschung ausgerichteten Fokus versteht sich das Programm als komplementär zu anderen Forschungsprogrammen zur Kulturellen Bildung. Anträge auf Förderung eines Teilprojekts können bis zum 31. Dezember 2013 eingereicht werden. Im April 2014 will die Stiftung Mercator die Förderentscheidung, basierend auf wissenschaftlicher Begutachtung, öffentlich bekannt geben und die bewilligten Teilprojekte zu einer Forschergruppe verbinden. Der Förderzeitraum läuft von Mai 2014 bis Mai 2016. Folgende Leitfragen sollten die Studien leiten:
  1. Welche ästhetischen, kognitiven, emotionalen, sozialen, moralischen oder handlungspraktischen Erfahrungen und Kompetenzen erwerben Kinder und Jugendliche durch Kulturelle Bildung im Medium der Künste?
  2. Welche Wirkungen können die durch kulturelle Bildung im Medium der Künste erworbenen Erfahrungen und Kompetenzen für die Entwicklung weiterer Persönlichkeitsdimensionen wie Kreativität und Innovationskompetenz entfalten?
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BKJ sucht juristische Assistenz für das Finanzreferat in Berlin | 02.10.2013

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e. V. (BKJ) sucht für ihren Standort in Berlin zum nächstmöglichen Zeitpunkt mit einem Stellenumfang von bis zu 20 Wochenstunden eine juristische Assistenz für das Finanzreferat (insbesondere für Studierende geeignet). Die BKJ ist der Dachverband der Kulturellen Kinder- und Jugendbildung in Deutschland. Sie ist ein Zusammenschluss von 55 bundesweit agierenden Institutionen, Fachverbänden und Landesvereinigungen. Als Projektpartnerin des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) setzt sie aktuell und in den nächsten Jahren das Vorhaben „Künste öffnen Welten! Leidenschaftlich lernen mit Kultureller Bildung“ um. Die BKJ fördert dabei durch Zuwendungen Maßnahmen von lokalen Bündnissen, die sich vor Ort mittels Kultureller Bildung für Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit einsetzen. Dem Finanzreferat obliegt die verwaltungsmäßige Durchführung dieses Vorhabens.

Ihre Aufgaben bei uns

  • Beantwortung von projektbezogenen Anfragen, die das Förderverfahren betreffen
  • Erarbeitung von anwendungsorientierten Leitfäden für juristische Laien
  • Literaturrecherche zu Fragen des Zuwendungsrechts sowie Anfertigen von Übersichten
  • Mitarbeit bei vertiefenden und örtlichen Verwendungsnachweisprüfungen im Bundesgebiet
  • Mitwirkung bei der Gestaltung von Verträgen und Formularen

Unsere Erwartungen an Sie

  • mind. zwei abgeschlossene Fachsemester in einem Studium der Rechts-, Verwaltungs- oder Wirt-schaftswissenschaft bzw. eine überzeugende Biographie mit vergleichbarem Kenntniserwerb
  • eine klare und präzise Ausdrucksweise sowie Freude am Erklären juristischer Zusammenhänge
  • persönliches Interesse für das öffentliche Recht, von Vorteil sind Kenntnisse des VwVfG
  • gute Grundkenntnisse im Schuldrecht (insbesondere §§ 305 ff. BGB und §§ 433 ff. BGB)
  • Interesse an Projekten der Kulturellen Bildung und an der intensiven Kommunikation mit den Akteuren
  • ausgeprägte Kenntnisse im Umgang mit Word und Excel sowie mit Gesetzeskommentaren
  • von Vorteil sind Erfahrungen mit der Beantragung und Abrechnung öffentlicher Fördermittel

Wir bieten Ihnen

  • Mitarbeit in einem lebendigen Team, zunächst mit einer Befristung bis Ende 2015
  • eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit mit Raum für individuelle Gestaltung
  • eine enge Zusammenarbeit mit obersten und oberen Bundesbehörden
  • ein Einstiegsgehalt von 12 Euro brutto pro Stunde mit Entwicklungsmöglichkeiten

So bewerben Sie sich

Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung bis spätestens 19. Oktober 2013 als PDF an bewerbungen@bkj.de – bitte fügen Sie dabei alle Unterlagen in einer einzigen Datei zusammen. Die Bewerbungsgespräche finden voraussichtlich bereits am 25. Oktober 2013 statt. Ihre Bewerbung sollte neben dem Motivationsschreiben und Ihrem tabellarischen Lebenslauf auch eine Übersicht der erbrachten Leistungsnachweise an Ihrer Hochschule enthalten. Arbeitszeugnisse bzw. Nachweise ehrenamtlichen Engagements können zusätzlich beigefügt werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Bewerbungen mit Motivationsschreiben ohne konkreten Bezug zur ausgeschriebenen Stelle grundsätzlich nicht berücksichtigen. Ihre Fragen zur ausgeschriebenen Stelle beantwortet: Kilian Schmuck
Leiter des Finanzreferates
schmuck@bkj.de

Weitere Informationen

Ausschreibung (PDF) Künste öffnen Welten

VDMK Brandenburg sucht Projektmanager/in für das Förderprogramm Musische Bildung | 02.10.2013

Der Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg e.V. sucht eine/nProjektmanager/in für das Förderprogramm Musische Bildung.

Aufgaben

  • organisatorische Umsetzung des landesweiten Bildungsprogrammes „Musische Bildung für alle“ in den Bereichen „Klasse Musik“, „Klingende Kita“ sowie Fortbildungen fürPädagog/innen an Musik- und Kunstschulen, Grundschulen und Kitas
  • organisatorische und inhaltliche Unterstützung des zuständigen Referenten bei der Projektsteuerung und der ständigen Durchführungsüberprüfung laufender Projektphasen
  • in- und externe Abstimmung der Prozessabläufe- Budgetüberwachung, Berichtswesen

Anforderungen

  • Hochschulabschluss Kulturmanagement oder vergleichbar; Berufserfahrung
  • fundierte Kenntnisse und Erfahrungen im Veranstaltungs- und Projektmanagement
  • hervorragendes Organisations- und Koordinationstalent
  • kaufmännisches Wissen, wirtschaftliches Denken und soziale Kompetenz
  • freundliches, sicheres Auftreten
  • flexibler Umgang mit Arbeitszeiten (u.a. Wochenenden)
  • Beherrschung gängiger Office-Programme (Word, Excel, PowerPoint, Outlook)
  • selbständiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten
  • Teamfähigkeit
  • Führerschein Klasse B

Angebote

  • unbefristete Festanstellung in Teilzeit (20 h/Woche) zum nächstmöglichen Zeitpunkt
  • Bezahlung gem. Qualifikation nach TVöD (VKA)
  • eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in kleinem, hoch motiviertem Team

Schriftliche Bewerbungen

Bitte bis zum 04.10.13 an: Verband der Musik- undKunstschulen Brandenburg e. V.
Schiffbauergasse 4b // 14467 Potsdam bzw. unter Betreff: [Projektmanager/in MB] an kontakt@vdmk-brandenburg.de Rücksendungen können nur ausreichend frankiert erfolgen.

LAG Tanz NRW sucht Praktikant/in | 02.10.2013

Die LAG Tanz NRW e. V. sucht ab sofort für 3 bis 6 Monate eine/n Praktikant/in im Bereich Projektmanagement.

 Aufgaben

Das Aufgabenspektrum umfasst in erster Linie die Unterstützung der hauptamtlichen Bildungsreferentin in den Bereichen:
  • Projektmanagement, Projektorganisation
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Allgemeine/alltägliche organisatorische und administrative Aufgaben
  • Recherche und Dokumentation

Anforderungen

  • Studierende oder Abiturienten mit ersten Erfahrungen im kulturellen Bereich
  • Lust auf und Interesse an Tanzkunst und -kultur sowie kultureller Bildung
    Selbstständiges, strukturiertes Arbeiten, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, Teamgeist
  • Belastbarkeit und Flexibilität
  • Gutes sprachliches und schriftliches Ausdrucksvermögen
  • Gute Englischkenntnisse
  • Sicherer Umgang mit dem Internet und Kenntnisse in Apple- und/oder MS Office

Angebote

  • Vielseitige Aufgabenstellungen und Tätigkeiten in den zentralen Aufgabengebieten rund um die Organisation, Administration und Durchführung kultureller Projekte in einem professionellen Umfeld.
  • Viele Möglichkeiten zum Erlernen und Vertiefen organisatorischer und praktischer Fähigkeiten im Feld des Projektmanagements.
  • Einsatzort: Projektbüro in Dortmund und bei Bedarf an den Veranstaltungsorten in ganz NRW
  • Praktikumsdauer: nach Absprache, ca. 3–6 Monate
  • Beginn: frühestens ab 15. Oktober 2013 (späterer Beginn nach Absprache möglich)
  • Umfang: 10 bis 20 Stunden pro Woche (flexible Einteilung der Arbeitszeit in Absprache)
  • Vergütung: Aufwandserstattungen nach Absprache

Bewerbung

Aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen bitte E-Mail an: Landesarbeitsgemeinschaft Tanz NRW e. V.
post@lag-tanz-nrw.de

VDMK Brandenburg sucht Projektmanager/in | 02.10.2013

Der Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg e.V. sucht eine/nProjektmanager/in.

Aufgaben

  • Planung, Organisation und Durchführung landesweiter Projekte (Musik- und Kunstschultage, Junge Philharmonie Brandenburg, Jugend musiziert)
  • interne und externe Abstimmung der Prozessabläufe und die Organisation der Teams - Betreuung der Online-Auftritte dieser Projekte
  • Begleitung und Organisation neuer Projekte inklusive Probenplanung
  • Marketing, Finanzplanerstellung und Budgetüberwachung

Anforderungen

  • Hochschulabschluss Kulturmanagement oder vergleichbar; Berufserfahrung
  • fundierte Kenntnisse und Erfahrungen im Veranstaltungs- und Projektmanagement
  • hervorragendes Organisations- und Koordinationstalent - kaufmännisches Wissen, wirtschaftliches Denken und soziale Kompetenz
  • freundliches, sicheres Auftreten
  • flexibler Umgang mit Arbeitszeiten (u. a. Wochenenden)
  • Beherrschung gängiger Office-Programme (Word, Excel, PowerPoint, Outlook)
  • selbständiges und verantwortungsbewusstes Arbeiten
  • Teamplayer
  • Führerschein Klasse B

Angebote

  • unbefristete Festanstellung in Vollzeit zum nächstmöglichen Zeitpunkt
  • Bezahlung gem. Qualifikation nach TVöD (VKA)
  • eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in kleinem, hoch motiviertem Team

Schriftliche Bewerbungen

Bitte bis zum 04.10.13 an: Verband der Musik- undKunstschulen Brandenburg e. V.
Schiffbauergasse 4b // 14467 Potsdam bzw. unter Betreff: [Projektmanager/in] an kontakt@vdmk-brandenburg.de Rücksendungen können nur ausreichend frankiert erfolgen.

Kulturrat: Zehn kulturpolitische Forderungen an die neue Bundesregierung | 30.09.2013

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hat hat zehn Forderungen an eine zukunftsgerichtete Kulturpolitik für die nächsten vier Jahre formuliert. Der Deutsche Kulturrat fordert die Parteien, die die neue Bundesregierung bilden wollen, auf, im Koalitionsvertrag festzulegen,
  • dass sie die „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ als Richtschnur der nationalen, europäischen und internationalen Kulturpolitik festlegen.
  • dass sie die kulturelle Infrastruktur sichern. Die kulturelle Bildung, einschließlich der Medienbildung, muss als eigenständiges Aufgabenfeld im Koalitionsvertrag verankert und durch adäquate Maßnahmen gefördert werden.
  • dass sie einen kooperativen Kultur- und Bildungsföderalismus etablieren und ein Kooperationsgebot von Bund und Ländern im Bildungs- und Kulturbereich grundgesetzlich absichern.
  • dass sie den Eigenwert Auswärtiger Kultur- und Bildungspolitik festschreiben und einer Instrumentalisierung dieses Politikfeldes entgegentreten.
  • dass bei den laufenden Verhandlungen zum Freihandelsabkommen EU-USA die „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ konsequente Anwendung findet.
  • dass sie sich darin eindeutig und unmissverständlich zur Stärkung des Künstlersozialversicherungsgesetzes und seiner Durchsetzung verpflichten.
  • dass kreative Leistungen als geistiges Eigentum geachtet, geschützt und bei Nutzung eines Werks vergütet werden müssen.
  • dass sie sich im europäischen und internationalen Kontext für einen starken Datenschutz einsetzen.
  • dass sie eine grundlegenden Finanzreform umsetzen, die sowohl die Länder als auch die Kommunen in die Lage versetzen, ihren Aufgaben in der Kulturfinanzierung nachkommen zu können, die kulturelle Infrastruktur zu sichern und auszubauen.
  • dass sie ein Bundeskulturministerium einrichten, in dem die Bundeskulturpolitik, die Kulturpolitik im europäischen Kontext, die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, die Kulturwirtschaftspolitik sowie die Politik für digitale Medien gebündelt werden.
Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagt laut einer Pressemitteilung: „Wir erwarten von den Parteien, die die neue Bundesregierung bilden wollen, ein deutliches Votum zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Künstler, Kultureinrichtungen und Kulturwirtschaft im Koalitionsvertrag. Das gerade in Ausarbeitung begriffene Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA bedroht die kulturelle Vielfalt in Europa fundamental. Wir erwarten, dass sich die neue Bundesregierung bei diesen Verhandlungen für einen umfassenden Schutz der europäischen Kultur einsetzt und nicht weiterhin nur die Interessen der Automobilindustrie vertritt. Wir erwarten, dass die neue Bundesregierung die Künstlersozialversicherung durch eine sofortige Erhöhung des Bundeszuschusses stabilisiert, damit die Künstler nicht weiterhin um ihre soziale Absicherung bangen müssen. Und wir erwarten, dass die Menschen in Deutschland nicht länger durch die hemmungslose Datenweitergabe und -speicherung in ihren Grundrechten verletzt werden.“ Resolution: „Zehn kulturpolitische Forderungen an die neue Bundesregierung“ (PDF)

9. Fachtagung der BAG Zirkuspädagogik | 26.09.2013

Vom 8. bis zum 10. November 2013 findet in Mannheim die 9. Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Zirkuspädagogik e. V. unter dem Titel „Zirkuspädagogik als Lebenswirklichkeit ‐ Artistinnen und Pädagoginnen am Limit“ statt. Der Hintergrund: Seit Anfang des Jahres ist es möglich, sich als Zirkuspädagog/in ausbilden oder von der BAG anerkennen zu lassen. Wie es jedoch nach der Ausbildung bzw. Anerkennung weiter geht und die Arbeitsbedingungen von Zirkuspädagog/innen verbessert werden können sowie weitere Fragen werden bei der Tagung diskutiert. Dabei werden die verschiedenen Sichtweisen eingenommen, die bei der Beantwortung dieser Fragen auftauchen. Die Perspektive der professionell arbeitenden Zirkuspädagogen/innen, Lehrer/innen, Sozialarbeiter/innen und besonders auch der vielen Ehrenamtlichen werden ihren Raum bekommen. Auch die Praxis kommt durch Workshopangebote nicht zu kurz. Weitere Informationen

Workshop „Theater für Weltveränderung“ | 26.09.2013

Vom 4. bis 6. Oktober 2013 findet in Warburg-Germete ein Erd-Charta-Theater-Workshop statt. Darin werden praktische und interaktive Methoden der Theaterpädagogik vorgestellt und erprobt. Es wird Impulse aus dem Theater der Unterdrückten und dem Theatre for Living geben, außerdem Improvisationen, Körper- und Spracharbeit mit Übungen zu Präsenz, Haltung, Stimme, Atmung. Kleine Szenen werden gemeinsam erarbeitet. Erd-Charta-Theater versteht sich als kreative und spielerische Methode des partizipativen Lernens. Dem großen Welt-Theater sollen Vorstellungen für eine neue Weltgesellschaft gegenübergestellt werden. Wie wollen wir leben? Wo wollen wir hin? Der Workshop richtet sich an alle, die Lust zum Spielen, Neugier, Spaß am Verändern und Gestalten haben: Theaterbegeisterte, Erd-Charta-Interessierte, Multiplikator/innen für Nachhaltigkeitsbildung und „Weltveränderer“ mit und ohne schauspielerische Erfahrungen. Besonders geeignet ist der Kurs auch für Lehrkräfte sowie außerschulische Bildungsreferent/innen, die Methoden für eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsbildung suchen, die nicht nur den Kopf, sondern gleichermaßen Körper, Geist und Seele anspricht.  Weitere Informationen

LKJ Baden-Württemberg sucht Verwaltungsreferent/in | 25.09.2013

Für die Geschäftsstelle der LKJ Baden-Württemberg in Stuttgart wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein/e Mitarbeiter/in für die Verwaltung mit Schwerpunkt Personal und Finanzen gesucht. Die Aufgaben umfassen das Führen der laufenden Finanzbuchhaltung, Mittelabrufe, Erstellen von Verwendungsnachweisen und Projektabrechnungen sowie die Personalverwaltung und Lohnbuchhaltung für zehn Mitarbeiter/innen.

Bewerbungsschluss

13. Oktober 2013 Stellenausschreibung (PDF)

Workshop „Computerspiele als Grundlage theaterpädagogischer Arbeit“ | 24.09.2013

Die Bundesakademie Wolfenbüttel veranstaltet vom 22. bis zum 24. November 2013 den Workshop „Computerspiele als Grundlage theaterpädagogischer Arbeit. Point ’n’ Click als szenische Praxis“. Anmeldeschluss ist der 12. Oktober 2013. Gegenwärtig etablieren sich, so die Bundesakademie, in der Kulturlandschaft Formen, die Theater und Computerspiele miteinander zu verbinden suchen. Aus dieser Verbindung geht nicht nur eine eigenwillige Ästhetik hervor, sie sorgt auch für neue Interaktions- und Kommunikationssituationen im Theater und verändert die Wahrnehmung beider Ursprungsmedien. Der Workshop versucht, dieses Potential aus theaterpädagogischer Perspektive zu nutzen, um daraus Methoden und Spielformen zwischen Computerspiel und Theater zu entwickeln. Dazu begeben sich die Workshop-Teilnehmer/innen in eine Art theaterpädagogisches Game-Laboratorium. Sie experimentieren mit theatralen Point ’n’ Click-Adventures und arbeiten an der Verwirklichung von Jump ’n’ runs. Sie erproben Darstellungs- und Bewegungsmodalitäten, untersuchen die spezifische Theatralität von Computerspielen. Außerdem entwerfen sie spielbare Rätsel und testen die Dramaturgie interaktiver Spielszenen. Kurz: spielen und forschen an neuen theaterpädagogischen Strategien. Eingeladen zum Mitspielen sind Computerspielfans, die live spielen wollen und Theaterleute, die Computerspiel als starting point und Spielidee suchen und finden. Weitere Informationen

„Urban Culture Lab“ im Rahmen des Urban Media Festival | 24.09.2013

Das Projekt „Occupy Culture“ des jfc Medienzentrums Köln tritt an zur Entwicklung partizipatorischer Konzepte der Mediennutzung als Brücke zu Kunst und Kultur. Den Auftakt wird ein „Urban Culture Lab“ bilden, bei dem Jugendliche, junge Künstler/innen und Medienmacher/innen sowie Experten/innen aus dem Bereich der Kulturvermittlung zusammen kommen und neue Formen der Kulturvermittlung entwickeln und ausprobieren. Das Lab finden im Rahmen des Urban Media Festivals vom 21. September bis zum 04. Oktober 2013 in Köln statt. Einbezogen sind dabei auch Experten/innen aus verschiedenen europäischen Ländern.  Ziel dieses neuen Projektes ist es, unter Einbeziehung vernetzter Medien Formen der Kulturvermittlung an Jugendliche mit unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen zu entwickeln. Es geht dabei nicht nur um rezeptive Kulturvermittlung, sondern um die Entwicklung von Konzepten der aktiven Beteiligung von Jugendlichen. Partner sind vom Bund geförderte Einrichtungen der Hochkultur, die zur Vermittlung ihrer Bestände zeitgemäße Formate der Kulturvermittlung (weiter-)entwickeln wollen – u. a. das derzeit entstehende Jugendportal der Deutschen Digitalen Bibliothek. Weitere Informationen

Fachtag „Musik.Vielfalt.Integration - Zeit zu Handeln" | 24.09.2013

Die Stiftung Niedersachsen veranstaltet am Donnerstag, den 14. November 2013 in Kooperation mit dem Deutschen Musikrat und mit Unterstützung der Deutschen UNESCO Kommission den Fachtag „Musik.Viefalt.Integration – Zeit zu Handeln“ in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin. Wissenschaftler/innen der Universität Hildesheim, die im Bereich Bildung und Einwanderung forschen, beteiligen sich, darunter auch Musikethnolog/innen des Center for World Music. Anmeldungen sind bis zum 1. November 2014 möglich.

„Musik hat ein großes Potenzial, das in die Integrationsarbeit einbezogen werden kann. Wir möchten zeigen, wo und wie das in Niedersachsen bereits umgesetzt wird, um damit zur Nachahmung anzuregen und weiter miteinander daran zu arbeiten“, sagt Generalsekretär Joachim Werren von der Stiftung Niedersachsen. 

Ziel der Veranstaltung ist es, Maßnahmen zur Umsetzung und Anwendbarkeit der UNESCO-Konvention zur Kulturellen Vielfalt in der künstlerischen und pädagogischen Arbeit vor Ort zu ermitteln. Welche Rahmenbedingungen sind zum Beispiel in Schulen nötig? Wie sieht eine optimale Zusammenarbeit zwischen Bildungs-, Kulturinstitutionen und der Politik aus? Welche Handlungsfelder ergeben sich für die Kommunal-, Landes- und Bundespolitik?

Expert/innnen aus der Verbandslandschaft, Wissenschaft und Politik arbeiten gemeinsam an Handlungsempfehlungen für die Praxis. Ab 13.00 Uhr beginnt der öffentliche Teil der Tagung mit einer Vorstellung interkultureller Musikprojekte. Im Anschluss führen der Präsident der Deutschen UNESCO Kommission, Walter Hirche, und der Veranstalter Joachim Werren von der Stiftung Niedersachsen in das Thema ein. Die Politikerin Claudia Roth (Grüne, angefragt) diskutiert mit Prof. Dr. Raimund Vogels, Direktor des Center for World Music, Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrat und der Musikerin Denise M‘Baye über die Möglichkeiten zur Förderung der Kulturellen Vielfalt in Deutschland. Sie befassen sich mit der Frage, welches Potential in der vielfältigen Musikszene für die Integrations- und Bildungsarbeit in Deutschland steckt.

Bis in den Abend können Teilnehmer/innen die musikalische Vielfalt vor Ort erleben. An unterschiedlichen Plätzen im Haus zeigen Musiker/innen ihre interkulturellen Beiträge. Kooperationspartner des Fachtags sind die Musikland Niedersachsen GmbH, die Stiftung Universität Hildesheim und das Center for World Music.

Anmeldung und weitere Informationen


Weiterbildung geprüfte/r Zirkuspädagog/in nach BAG Zirkuspädagogik | 20.09.2013

In einer einjährigen Vollzeitweiterbildung bestehend aus Praktika und Unterrichtsphasen können sich alle Zirkusinteressierten zum/zur geprüften Zirkuspädagog/in nach BAG Zirkuspädagogik weiterbilden. Unterrichtet werden die Grundlagen der zirzensischen Grunddisziplinen (Akrobatik, Jonglage, Balance, Luftartistik, Clown/Theater). Hier werden auch unterschiedliche methodische Zugänge zu einzelnen Übungen vermittelt und eine Show erarbeitet. Daneben gibt es Fächer der Pädagogik (Kommunikation, Zirkuspädagogik), der Wirtschaftslehre (wichtiges für das Leben in der Selbständigkeit) und der gezielten körperlichen Entwicklung (Tanz, Anatomie, Trainingslehre). Die Kosten betragen ca. 1100 Euro/Monat. Die Finanzierung der Weiterbildung unter Umständen über das Arbeitsamt möglich. Für Wege der privaten Finanzierung wird Beratung und Untestützung angeboten. Beginn der Ausbildung ist der 1. Oktober 2013.

Ansprechpartner

Stefan Petzoldt
Fon 0152 533 800 23
stefan.petzoldt@cabuwazi.de

Bewerbung

Bewerben kann sich jeder der über 18 Jahre ist, eine abgeschlossene pädagogische Ausbildung oder mehrjährige Erfahrung in der zirkus- und/oder pädagogischen Arbeit hat. Bewerbungen per Mail an akademie@cabuwazi.de oder stefan.petzoldt@cabuwazi.de oder per Post an die Grenzkulutur gGmbH
Circus Akademie Berlin
Am Postbahnhof 1
10243 Berlin

Aufnahme-Tag

Eine rechtzeitige Anmeldung ist wichtig, da eine Teilnahme an der Weiterbildung nur nach einem Aufnahmetag möglich ist. 26. September 2013, 09:00 Uhr bis 14:00 Uhr CABUWAZI Kreuzberg
Wiener Straße 59h
10999 Berlin Kosten: 30 Euro Weitere Informationen

Weiterbildungsstudiengang „musik.welt - Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung“ | 18.09.2013

Im Januar 2014 startet der berufsbegleitende Studiengang „Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung“ der Universität Hildesheim in die zweite Runde. Eine Bewerbung ist bis zum 1. November möglich. Die Universität Hildesheim bietet einen Studiengang an, der die durch Migration entstandene kulturelle Vielfalt ernst nimmt. Der berufsbegleitende Masterstudiengang richtet sich an Musiker, Lehrer, Erzieher, Sozialpädagogen und Kulturvermittler, die lernen möchten, das Potential von Musik umfassend in der täglichen Arbeit zu nutzen. Er ist Teil des Programms „musik.welt“ der Stiftung Niedersachsen. 
Das zweijährige Studium beinhaltet eine musikethnologische und -pädagogische Ausbildung. Schwerpunkte liegen in den Bereichen Interkulturelle Musikpädagogik, Musik und Soziale Arbeit, Projektmanagement, Tonproduktion und Ensemblepraxis.
Jeder Student erlernt ein Instrument, das nicht dem üblichen Repertoire aus dem eigenen Herkunftsland entspricht. Die Studierenden entwickeln ein Projekt, das sie innerhalb von zwei Jahren umsetzen. „Sie können ihre Erfahrungen unmittelbar einbringen. Wir ermutigen Menschen aus Einwanderfamilien, sich zu bewerben“, sagt Studiengangskoordinatorin Morena Piro. Die Aufnahme der Studierenden erfolgt in einem dreistufigen Prüfungsverfahren. Neben der künstlerischen Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester. Die Seminare finden in mehrtägigen Blockveranstaltungen und an vier Wochenenden pro Semester statt.
Weitere Informationen

VDMK Brandenburg sucht Referent/in für Kulturelle Bildung | 18.09.2013

Der Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg e. V. sucht eine/n
Referent/in Kulturvermittlung, Kulturelle Bildung, Bildende und Darstellende Kunst.

Aufgaben

  • konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung von Kulturvermittlung im Bereich Darstellende
  • und Bildende Kunst (z.B. des Projektes - Klasse Kunst - im Förderprogramm „Musische
  • Bildung für alle“ der Landesregierung Brandenburg)
  • Projektleitung - u.a. Budget, Öffentlichkeitsarbeit, Evaluation, Informationsforen,
  • Koordination strategischer Partner
  • Projektleitung Jugendkulturpreis
  • Verbands- und Gremienarbeit
  • Mitarbeit an der Entwicklung und Realisierung kunstpädagogischer Fortbildungsprogramme

Anforderungen

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Kulturwissenschaften, -management oder vergleichbar)
  • strukturiertes und eigenverantwortliches Handeln , Teamfähigkeit
  • sehr gute organisatorische und kommunikative Fähigkeiten, Koordinationstalent
  • fundierte Kenntnisse und Erfahrungen im Veranstaltungs- und Projektmanagement
  • gute landesweite Vernetzung und Kenntnisse im Bereich der Bildenden und Darstellenden Kunst
  • Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen sowie
  • Praxiserfahrungen im Projektmanagement und der Vereinsarbeit sind von Vorteil

Angebot

  • - unbefristete Festanstellung in Vollzeit zum nächstmöglichen Zeitpunkt
  • - Bezahlung gem. Qualifikation nach TVöD (VKA)
  • - eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in kleinem, hoch motiviertem Team

Bewerbung

Schriftliche Bewerbungen werden bis zum 4. Oktober 2013 erbeten an den: Verband der Musik- und Kunstschulen Brandenburg e. V.
Schiffbauergasse 4b
14467 Potsdam Oder per E-Mail unter Betreff: [Kulturreferent/in] an kontakt@vdmk-brandenburg.de Rücksendungen können nur ausreichend frankiert erfolgen. Weitere Informationen

BKM–Preis Kulturelle Bildung 2013 verliehen | 18.09.2013

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat im Schloss Genshagen bei Berlin den „BKM-Preis für Kulturelle Bildung 2013“ an drei beispielgebende Modellprojekte verliehen. Bei der Festveranstaltung betonte Bernd Neumann: „Es ist mittlerweile schon eine gute Tradition, dass ich in der Stiftung Genshagen den BKM-Preis Kulturelle Bildung überreiche – in diesem Jahr zum fünften Mal! Die nominierten Projekte zeigen wieder einmal sehr anschaulich, wie schöpferisch und kreativ es in unserem Land zugehen kann, wenn sich nur die richtigen Leute zusammenfinden! Die Projektverantwortlichen der zehn für den BKM-Preis nominierten Initiativen stehen stellvertretend für viele Tausend engagierte Menschen in unserem Land.“ Weiter erklärte Bernd Neumann: „Die primäre Zuständigkeit für die kulturelle Bildung liegt in Deutschland bei den Ländern und Kommunen. Die Aufgabe des Bundes auf dem Feld der kulturellen Bildung kann nur sein, Impulse zu geben, optimale Rahmenbedingungen zu schaffen und vor allem der kulturellen Bildung politischen Rückenwind zu verschaffen. Ich werde deshalb auch nicht müde zu wiederholen: Alles, was für die kulturelle Bildung getan wird, ist eine kluge und unverzichtbare Investition in die Zukunft unseres Gemeinwesens!
Die Länder sind aufgefordert, der kulturellen Bildung insbesondere an den Schulen Rechnung zu tragen. Und niemand sollte auf die abwegige Idee kommen, dass naturwissenschaftliche Fächer für die Bildung unserer Schüler wichtiger wären als die Beschäftigung mit Literatur, Musik, Bildender Kunst oder Theater. Nein – wir brauchen beides!“ Aus 120 Vorschlägen hat eine Fachjury unter Leitung des BKJ-Vorsitzenden Dr. Gerd Taube zehn Projekte nominiert, von denen drei gleichwertige Hauptpreisträger mit je 20.000 Euro ausgezeichnet wurden:

Junge Pächter | Internationales JugendKunst- und Kulturhaus "Schlesische27", Berlin

Das Projekt Junge Pächter gibt Jugendlichen in Berlin die Möglichkeit, für einen begrenzten Zeitraum ein verwaistes Ladenlokal, eine verlassene Remise o. ä. für ihr selbstkonzipiertes künstlerisch-kulturelles Programm zu nutzen.

smiling doors | Junge Oper Stuttgart in Zusammenarbeit mit element 3 Freiburg

Krebskranke sowie gesunde Kinder und Jugendliche erarbeiten gemeinsam eine eigene Musiktheateraufführung, die sich mit der Frage nach Bedeutung und Werten im Leben auseinandersetzt.

Theater im Fußballverein | SJC Hövelriege e.V., NRW

Der Sport- und Jugendclub (SJC) Hövelriege führt regelmäßig Theaterprojekte mit jugendlichen Fußballern durch. Unter professioneller Anleitung entstand 2012 eine bemerkenswerte Inszenierung über ihre Erfahrungen bei einer Gedenkstättenreise nach Griechenland. Der BKM-Preis für Kulturelle Bildung wurde von Kulturstaatsminister Bernd Neumann 2009 ins Leben gerufen und seitdem jährlich vergeben. Seit 2013 ist der Preis erstmals mit insgesamt 95.000 Euro dotiert. Die nominierten Projekte erhalten jeweils 5.000 Euro, die drei Hauptpreisträger jeweils 20.000 Euro. Der Preis honoriert die Arbeit von Institutionen und freien Gruppen, die sich mit der künstlerisch-kulturellen Vermittlung beschäftigen, und unterstreicht die Bedeutung der kulturellen Bildung in Deutschland. Ziel ist es, allen Menschen den Zugang zu kulturellen Angeboten zu ermöglichen – auch jenen, die nicht zum traditionellen Publikum von Kultureinrichtungen gehören. Weitere Informationen

Verleihung Medienpreis LEOPOLD | 17.09.2013

Am 27. September 2013 wird vom Verband deutscher Musikschulen der Medienpreis LEOPOLD im Kölner WDR Funkhaus verliehen. Unter dem Motto „Gute Musik für Kinder“ zeichnet der Verband damit seit 1997 zum neunten Mal qualitätvolle Musikmedien für Kinder aus. Der Preis wird mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vergeben. Weitere Partner des LEOPOLD sind Kulturradio WDR3 und die Initiative Hören. Aus 130 Bewerbungen hat eine Fachjury in diesem Jahr 17 Musiktonträger ausgewählt, die das Prädikat „Empfohlen vom Verband deutscher Musikschulen“ erhalten. Diese Produktionen sind auch für den LEOPOLD nominiert. Weitere Informationen

Save the date: 5. Kunstpädagogischer Tag | 17.09.2013

Am 21. Februar 2014 richtet der BDK e. V. Fachverband für Kunstpädagogik in Bayern zusammen mit dem Lehrstuhl für Kunstpädagogik an der Universität Augsburg den 5. Kunstpädagogischen Tag für Kunstlehrer/innen aus. Der Kunstpädagogische Tag hat das Thema „In den Bilderwelten“. Das Motto des Fortbildungstages spannt den Bogen von dem wesentlichen Fokus, der unser Fach bestimmt – dem Bild – in verschiedene Felder der Theorie und Praxis. Nach einem Impulsvortrag zum „Kulturellen Gedächtnis" mit konkreten und anschaulichen Praxisbespielen kann am Vormittag die aktuelle fachpolitische Situation in fachspezifischen Foren diskutiert werden. 25 Workshops komplettieren den Tag. Weitere Informationen

Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2013 | 17.09.2013

Zum 13. Mal schreibt das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) in Berlin in diesem Jahr den Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aus. Anmeldungen sind ab sofort möglich – Einsendeschluss ist der 27. September 2013. Demokratie bedeutet, sich in die eigenen Angelegenheiten im Land einzumischen; sie beginnt in der Familie, in der Schule, in der Freizeit. Das Bündnis will Einzelpersonen und Gruppen, die dort und anderswo das Grundgesetz auf kreative Weise mit Leben füllen, für ihr Engagement würdigen. Den Gewinnern winken Geldpreise und eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit. Damit unterstützt das von der Bundesregierung gegründete BfDT zivilgesellschaftliche Aktivitäten im Bereich der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung. 



Weitere Infos

Der Wettbewerb Das Formblatt für die Anmeldung

Art Education Research °7: Kunstvermittlung zeigen - Über die Präsentation von pädagogischer Museumsarbeit | 17.09.2013

Beim Institute for Art Education Research erscheint die museumspädagogische Veröffentlichung „Art Education Research °7 Kunstvermittlung zeigen - Über die Präsentation von pädagogischer Museumsarbeit“. Herausgeber sind Stephan Fürstenberg, Nanna Lüth und microsillons (Olivier Desvoignes/Marianne Guarino-Huet). Das Editorial beschreibt: Im Berufsalltag von Kunstvermittler/innen findet eine Auseinandersetzung mit der Repräsentation ihrer Arbeit – also der Vermittlung von Vermittlung – oftmals allein auf pragmatischer Ebene statt, beispielsweise wenn die Routinen des Museumsbetriebs Ankündigungen von Veranstaltungen oder die Adressierung von Besucher/innen erfordern. Für eine reflektierte Dokumentation und Präsentation von Vermittlungsarbeit fehlen nach wie vor meist die Ressourcen, aber auch das Bewusstsein für deren Notwendigkeit. Eine weitere Herausforderung für die Arbeit an Darstellungsweisen manifestiert sich dort, wo beispielsweise mit Vermittlungsformaten und -inhalten experimentiert wird, jedoch die entstehenden Repräsentationen das Aussergewöhnliche dieser Aktionen nicht zu sehen geben. Stattdessen werden häufig bereits bekannte Motive und Lesarten wiederholt. Mit dem Projekt „Kunstvermittlung zeigen“ (2011-2013) konnte sich gezielt den Fragen nach der Repräsentation von Vermittlungsarbeit angenommen werden; einem Gegenstand, der im Bereich der wissenschaftlichen Forschung bis heute grösstenteils unbearbeitet ist. Da sich dieses Thema an der Schnittstelle zwischen der Reflektion und Theoretisierung von Kunstvermittlung sowie dem Forschungsfeld zur visuellen Kultur befindet, wurde dieses Vorhaben als Kooperation zwischen dem Institute for Art Education (IAE) und dem Institute for Cultural Studies in the Arts (ICS) an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) realisiert. Die Finanzierung dieser Zusammenarbeit ermöglichten Mittel des Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Das Projektteam – bestehend aus Stephan Fürstenberg, Nanna Lüth und dem Kollektiv microsillons – setzte sich aus Personen mit unterschiedlichen sprachlichen, nationalen und professionellen Hintergründen zusammen, die – als Wissenschaftler/innen, Künstler/innen und Kunstvermittler/innen – aus verschiedenen Perspektiven auf Kunstvermittlung und die Praktiken der Repräsentation blickten. Im Rahmen des Projekts wurden Repräsentationsmaterialien von 32 Museen und Ausstellungsinstitutionen aus der Schweiz und Liechtenstein mit dem Fokus auf Gegenwartskunst zusammengetragen. Der Materialkorpus der Studie umfasst 712 Dokumente mit über 2.000 Bildern aus den letzten sieben Jahren und schliesst unter anderem Flyer, Broschüren und Webseiten, aber auch Bücher von Vermittlungsdepartementen ein.

Weitere Informationen

Art Education Research Beiträge zum Download

Tagung „fashion@society: Mode trifft Museum“ | 17.09.2013

Am 26. und 27. November 2013 findet im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln die Tagung „fashion@society: Mode trifft Museum“ statt. Veranstaltet wird diese vom Museumsdienste Köln und der Bundeszentrale für politische Bildung.  Bei der Veranstaltung soll die soziale Dimension von Mode anhand ihrer musealen und museumspädagogischen Aufbereitung beleuchtet werden. Mode wird hier nicht nur als stoffliche Hülle verstanden, sondern auch als Kommunikationsmedium, mit dem wir uns täglich auseinandersetzen, so der Museumsdienst. Die vier Leitthemen „Konsum und Entschleunigung“, „Inklusion und Exklusion“, „global und glokal“ sowie „Gender und Ästhetik“ bilden den Rahmen der Veranstaltung. In Vorträgen, Präsentationen, Workshops und Diskussionsrunden werden eine Reihe praktischer Beispiele aus der Museumspädagogik beleuchtet. Diese sollen zeigen, wie kreative Auseinandersetzungen mit Mode und textilen Fragestellungen insbesondere Kinder und Jugendliche sensibilisieren und damit einen lebendigen Zugang zu Kultur und gesellschaftlichen Diskursen schaffen. Die Tagung ist konzipiert für themeninteressierte Communities, Lehrkräfte, Museumspädagogen und weitere Vermittler der Kulturellen Bildung.
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Masterstudiengang „Musik – Bewegung – Sprache“ | 17.09.2013

Der Master „Musik – Bewegung – Sprache“ (M.A.) ist ein neues Studienangebot der Pädagogischen Hochschule Weingarten in Kooperation mit der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen im Bereich der Kulturellen Bildung. Wissenschaftliche, künstlerische und musikpädagogische Ressourcen werden dabei in bisher einmaliger Form genutzt. Die Intermedialität zwischen den Ausdrucksformen Musik, Bewegung und Sprache bildet die Basis für musikpädagogische Praxisfelder gerade auch in Kooperationen zwischen schulischen und außerschulischen Bildungsträgern. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester. Im Rahmen von Beratungsgesprächen werden anhand der Zugangskompetenzen individuelle Studienverlaufspläne erstellt. Viele Veranstaltungen können in Trossingen und/oder Weingarten besucht werden.

Zulassungsvoraussetzungen 

  • Bachelor of music oder vergleichbare Studienabschlüsse
  • Lehramtsstudiengang mit einem abgeschlossenen ersten Staatsexamen
  • Erfolgreiche Teilnahme an einem Aufnahmeprüfungsverfahren
  • Bei erfolgreicher Teilnahme an einer erweiterten Aufnahmeprüfung können Studieninteressenten mit besonderen Kompetenzen und mehrjähriger Berufserfahrung auch ohne Hochschulabschluss zum Masterstudium zugelassen werden.

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PH Weingarten MH Trossingen